Quartiere für Asylwerbende: Der Herr Bürgermeister & die halbe Wahrheit

Das neuestes Kapitel in der Salzburger Asyldiskussion heißt: “Bürgermeister Gerhard Steinbauer und die halbe Wahrheit”. In seinem Facebook-Beitrag informiert der Bad Gasteiner Bürgermeister heute, am 20.9. über unser gestriges Telefonat, in dem ich ihn über ein Quartiers-Angebot informiert habe. Nur, dass der Herr Bürgermeister seinen Bürgerinnen und Bürgern nur die “halbe Wahrheit” mitteilt. Was er nicht erwähnt: Es handelt sich um ein zeitlich begrenztes Angebot! Sicherheit, Verpflegung und Unterstützung für 40 Flüchtlinge in Bad Gastein. Ab Montag, für 10 Wochen bis Ende November. In der Jugendherberge, die sonst in dieser Zeit geschlossen wäre. Mehr lesen

Kinderbildung und -betreuung in Salzburg muss leistbar UND vorhanden sein!

Seit 1.9.2014 zahlt das Land Salzburg allen Familien Zuschüsse zu den Elternbeiträgen in Betreuungseinrichtungen in der Höhe von monatlich € 25,- (ganztags) bzw. € 12,50 (halbtags). Familien mit geringem Einkommen erhalten nicht nur die Zuschüsse in der bisherigen Höhe (€ 50,- bzw. 25,- pro Monat), sondern darüber hinaus noch zusätzliche € 50,- pro Jahr (Details) Mehr lesen

Europa.Entgrenzungen? Gedanken zur aktuellen Situation der AsylwerberInnen in Salzburg

Anlässlich des Empfangs des Landes und der Stadt im Rahmen der Salzburger Hochschulwochen am 29. Juni 2014

Sehr geehrte TeilnehmerInnen der Salzburger Hochschulwochen! Im Namen des Landes Salzburg begrüße ich Sie aufs Herzlichste in der Residenz Salzburg zum Empfang von Land und Stadt Salzburg. Als glanzvoller Höhepunkt und Zeichen der Gastfreundschaft wird dieser Empfang von den Verantwortlichen der Salzburger Hochschulwochen in einem Brief an das Land Salzburg beschrieben. Möge dieser Abend auch für Sie dieser Beschreibung gerecht werden und als Zeichen der Salzburger Gastfreundschaft empfunden werden. Diese Gastfreundschaft vermissen viele jener Menschen, die nach ihrer Flucht in Europa ankommen. Mehr lesen

Antisemitismus und Rassismus haben auch im Sport absolut nichts verloren

Ich bin angesichts der Ausschreitungen beim Spiel in Bischofshofen sehr betroffen. Sport und insbesondere der Fußball leisten eine wichtige Integrationsarbeit. Umso mehr verurteile ich diese Gewalt und Grenzüberschreitungen aufs Schärfste. Trotz der Ausschreitungen in Bischofshofen überwiegen aber die positiven, interkulturellen Aktionen im Sport. Besonders die Casinos Austria Integrationsfußball WM von Erwin Josef Himmelbauer zeigt, wie kultur- und völkerverbindend Sport ist. Und auch Fußballvereine wie der SK Bischofshofen, der Lieferinger SV oder  FC Hallein leisten in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wichtige Integrationsarbeit und überwinden dabei Sprachbarrieren und Kulturunterschiede. Ich danke allen Sportfunktionärinnen und Sportfunktionären für die Arbeit mit dem Fußballnachwuchs, egal welchen Migrationshintergrund die Mädchen und Burschen haben. Ich werde mich weiterhin für nationenverbindende Aktionen und Veranstaltungen einsetzen – Antisemitismus und Rassismus haben auch im Sport absolut nichts verloren!

Salzburg nimmt Versorgungsauftrag von Asylwerbenden sehr ernst

Seit Wochen bestimmt das Thema Asylquote die mediale Diskussion. Als zuständige Landesrätin nehme ich den Versorgungsauftrag der Länder sehr ernst. Es geht für mich hier aber nicht nur um Pflichterfüllung, sondern um Solidarität und Menschlichkeit. Daher steht nicht die “Quote” im Mittelpunkt meiner Politik, sondern menschenwürdige Versorgung und Unterstützung der AsylwerberInnen. Dank engagierter Bürgermeister, SalzburgerInnen und NGO-VertreterInnen konnten in den letzten Monaten insgesamt über 100 neue Plätze geschaffen werden.

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Ausbau des ULSZ Salzburg/Rif – Zukunftsinvestition in den Sport

Seit Jahren herrscht Platzmangel im Universitäts- und Landesportzentrum (ULSZ) in Salzburg/Rif und wird über den dringend notwendigen Ausbau diskutiert. Die vom Land Salzburg und Bund betriebene Sportstätte ist  über die Landesgrenzen hinweg bekannt und wird jährlich von mehr als 450.000 Sportlerinnen und Sportler genutzt. Trotz schwieriger finanzieller Situation des Landes stelle ich als Sportlandesrätin nun Gelder für die Erweiterung zur Verfügung – eine Zukunftsinvestition in den Sport!

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