Mehr Geld für nachhaltige Projekte im Sport

Mehr Unterstützung für Salzburger Fachverbände sowie Vereine und mehr Geld für Sportveranstaltungen, dafür stehen im Budget der Landessportorganisation 2017 zusätzliche Mittel im Umfang von 175.000 EURO zur Verfügung. Damit werden auch die Zuschüsse für Fahrtkosten erhöht. Davon profitieren Sportteams und einzelne Sportlerinnen und Sportler.

Mehr Unterstützung für Veranstaltungen

Insgesamt wurden im letzten Jahr rund 60 Veranstaltungen im Bundesland Salzburg finanziell unterstützt. Das Land fördert unterschiedlichste Sportveranstaltungen vom internationalem Faustballturnier in Seekirchen, dem Karate Junior Open in Wals bis zum Ironman in Zell am See-Kaprun. Und es sollen in Zukunft deutlich mehr werden. Mit der Budgeterhöhung stehen im gesamten Sportbudget 2017 280.000 Euro statt bisher 230.000 Euro zur Verfügung.

Mehr Geld für die Professionalisierung der Fachverbände

Eine professionelle Organisation braucht entsprechendes Personal. Bis zu 15 Salzburger Sportfachverbände erhalten 2017 mehr Mittel um zusätzliche Fachkräfte einstellen zu können. Hierfür stehen zusätzlich 60.000 Euro zur Verfügung. Die Basisförderung für Dach- und Fachverbände wird insgesamt um 45.000 Euro erhöht.

Nachhaltige Projekte und Maßnahmen unterstützen

Im Bereich der allgemeinen Sportförderung unterstütze ich verstärkt nachhaltige Projekte und Maßnahmen, denn mir geht es darum, den Sport in seinen Strukturen zu stärken. Von sportlichen Eintagsfliegen oder bloßen PR-Aktionen halte ich nicht viel. Daher bauen wir die Unterstützung für TrainerInnen, für Teamsportarten, Sport in der Nachmittagsbetreuung und im Kindergarten aus. Darüber hinaus bereiten wir Salzburgs Spitzensportlerinnen und -Sportler mit dem Olympiaprojekt Tokio 2020 bestmöglich auf die kommenden Sommerspiele vor.

Carmen Kiefer: „Trendumkehr geschafft!“

Auch die Vorsitzende der Sportfachauschüsse in der LSO, Dr. Carmen Kiefer, zeigt sich über die  Erhöhung der Mittel für die Landessportorganisation erfreut gezeigt. Kiefer wörtlich: „Damit ist endlich eine Trendumkehr geschafft, waren doch bisher das Sportbudget und das allgemeine Budget immer weiter auseinandergedriftet. Die Mittel sollen hauptsächlich in drei Bereichen eingesetzt werden. Anhebung der Basisförderung für Dach- und Fachverbände, Professionalisierung der Großteils ehrenamtlichen Tätigkeiten in den Fachverbänden und  Ausbau der Förderung von  Veranstaltungen mit besonderer Bedeutung. Gleichzeitig  können  begonnen Aktionen, wie die flächendeckende Trainerförderung weitergeführt  und auch ausgebaut werden. Ich kann jetzt schon versprechen:  – Jeder investierte Euro bringt mindestens zwei zurück.  Sport ist ein großer Arbeitsplatzfaktor, in Österreich arbeiten weit über 300 000 Menschen im Sportbereich. Sport ist im freiwilligen Engagement ein unverzichtbarer Faktor, über 570 000 Ehrenamtliche leisten wöchentlich zwei Millionen Arbeitsstunden. Aber unabhängig von wirtschaftlichen Zahlen soll der Mensch in den Mittelpunkt gerückt werden. Sport ist Gesundheitsprävention, sinnvolle  Freizeitgestaltung und Jugendarbeit, fördert  Integration, Leistungsbereitschaft und Sinnstiftung,  Emotionen und Gefühle werden im Sport gelebt – das sollte uns in Zukunft noch mehr als 10 Euro pro Kopf und Jahr der Landesmittel wert sein.“

 

Im Bild: Zuletzt erfolgreich: Alica Buchinger (3. v. Re).

Georg Rußbacher (Landesverbandspräsident, Präsident ÖKB), Manfred Eppenschwandtner (Trainer), Alisa Buchinger, LRin Martina Berthold, Daniel Devigili (Bundestrainer), Csaba Szekely (Trainer), Thomas Schlager ( Referatsleiter BSO Sportarten), Helmut Ivanov (Abteilungsleiter Heeres Leistungssport)

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