Rasche Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge

Derzeit sind in Salzburger Flüchtlingsquartieren rund 4.600 Menschen untergebracht. Sie alle haben einen Asylantrag in Österreich gestellt und warten auf den Ausgang ihres Verfahrens. „Das lange Warten ist sehr belastend für die Menschen“, sagt die Psychotherapeutin Brigitta Beghella im Interview der SN vom 30.8.2016. Beghella leitet Traumahilfezentrum des Roten Kreuzes. Die professionelle Behandlung von Flüchtlingen und die Aufarbeitung ihrer traumatischen Erlebnisse sind wichtig, damit sie eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft haben.

Das Land Salzburg und die Gebietskrankenkasse finanzieren das neue Projekt der Therapieform in sogenannten „Stabilisierungsgruppen“. In diesen Gruppen lernen  traumatisierte Menschen, dass sie nicht auf sich alleine gestellt sind und dass sie nicht hilflos sein müssen. Durchgeführt wird das Projekt vom Roten Kreuz Salzburg.

 

 

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