ZELTSTADT DER FRAUEN AM 12. MAI IN WIEN

“Bewegt euch, bewegt euch Frauen. Bleiben wir nicht stehen. Bau’n die Zelte auf. Dies ist unser Raum!”

Weitere Infos auf: www.20000frauen.at

4.10.2011: Equal Pay Day - AB HEUTE ARBEITEN FRAUEN IN ÖSTERREICH GRATIS

Vorbei sind die Tage, an denen Frauen in Österreich für ihre Arbeit auch Euros auf ihrem Konto gesehen haben. Ab dem 4.Oktober 2011 arbeiten die Frauen unentgeltlich – auf der Basis der Lohnsteuerstatistik der Statistik Austria berechnet. Und konkret: Wird das Brutto-Jahreseinkommen einer ganzjährigen Vollzeitbeschäftigung betrachtet verdienen Frauen verdienen österreichweit 24,3 % weniger als Männer.

In Salzburg haben wir den Equal Pay Day schon am 26. September (26,6%) begangen, in Wien bekommen Frauen einige Tage länger ihren Lohn: Erst ab 15.Oktober arbeiten sie gratis (21,2%). Die Vorarlbergerinnen trifft es am härtesten: Seit 6. September gibt’s kein Geld mehr aufs Konto (31,8%).

Einen guten Überblick und Erklärungen bietet dieStandard.

“Die Zeit der Appelle ist vorbei,” meinte Gewerkschaftsboss Katzian als er Anfang September Sonder-KV-Runden für Frauen vorgeschlagen hat.

Na dann hoffe, nein ich fordere, dass den großmundigen Worten auch Taten und Ergebnisse folgen!
GPA-Magazin 04/2011 “Wir verdienen mehr! Faire Einkommen für Frauen”

ICH TRAF DIE GÖTTIN DES GLÜCKS

… auf der Grünen Sommerakademie 2011 in Goldegg!

Lisa Muhr, die Marketingfrau der Göttin des Glücks (GDG) - das erste und bisher einzige biofairen Modelabels in Österreich - war eine meine GesprächspartnerInnen. Sie als Person, ihr Engagement und ihr Unternehmen haben mich fasziniert. Göttin des Glücks sind vier ambitionierte Menschen, denen es nicht egal ist, wie Mode produziert wird.

Ihr Motto “Danke mir gehts gut” soll nicht nur für uns KonsumentInnen gelten, sondern für alle Menschen im Produktionszyklus. Und dieser ist transparent, nachvollziehbar - die Kriterien des fairen Handels werden in der gesamten Produktionskette eingehalten. Darüber hinaus hat der Zulieferer Craft Aid (Mauritius) das Global Organic Textile Standard-Zertifikat (GOTS).

Viele Gründe als Konsumentin bzw. Konsument die Göttin des Glücks zu wählen. Überzeugt euch selbst!

In meinem Kleiderschrank wirkt die Göttin schon.

20.000 FRAUEN-DEMO ZUM 100. FRAUENTAG: 19.3.11

Am Samstag, 19. März 2011 gehen wir Frauen in Wien auf die Ringstraße. Für  die Umsetzung der Forderungen, die an den 100 Internationalen Frauentagen seit 1911 gestellt worden sind.

Analysen, Diskussionspapiere, Statistiken gibt es zuhauf, doch wir wollen nun Chancengleichheit, Demokratie und Partizipation HIER UND JETZT.

Daher heißt die Großdemonstration: AUS! Aktion Umsetzung. Sofort!

Treffpunkt: 14 Uhr, Schwarzenbergplatz - 16 Uhr Abschlusskundgebung vor dem Parlament.
Details: www.20000frauen.at

Zum Internationalen Frauentag 2011

Hinschauen, nachdenken,… protestieren gegen Un-Stände zahlt sich aus! Das haben Frauen gerade erst auch in Ägypten erlebt.

GRÜNER Frauentag 2011: Film & Diskussion

Frauen kämpt für eure Rechte!
“We want Sex!”

Do, 3. März 2011, 18.15 h

DAS Kino Giselakai 11, 5020 Salzburg

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Und wer gewinnt beim neuen Gleichbehandlungsgesetz?“

Diskussion mit NRAbg. Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin
Moderation:
GR Barbara Sieberth, Sprecherin der GRÜNEN Frauen
Nach dem Film laden wir zu Umtrunk und Diskussion in die DAS Kino-Bar.

Freikarten bis 1. März bei ursula.houtz@gruene.at.

Veranstalterinnen: Grüne Bildungswerkstatt Salzburg & Grüne Frauen

ECHTE MÄNNER

…gehen in Karenz. Frauenministerin Heinisch-Hosek macht Männern Mut (www.maennerinkarenz.at).

Ich bin nur begrenzt begeistert von Kampagnen in der Frauenpolitik, die Männer zur Haushaltsarbeit (wir erinnern uns noch an Halbe-Halbe?) - oder Kinderbetreuung motivieren wollen. Da wird mit viel Aufwand und Euros versucht, Einstellungen zu verändern. Gebracht haben sie bisher nur wenig. Wenig bis gar nichts.

Wirkungsvoller sind Maßnahmen bei denen es ums Geld geht: Das einkommensabhängige Kindergeld war sicher ein wichtiger Schritt. Aber selbst da müssen wir uns mit einem Anstieg der Väterkarenz im Mini-Prozentbereich zufrieden geben (den wir dann heftig feiern).

Es braucht sicherlich mehr. Ein Gesamtpaket. Da müssen auch die Arbeitgeber mitspielen. Und dazu integriert die Frauenministerin in ihre Kampagne auch eine Informations-Offensive in der Wirtschaft. Also, zusätzlich zum Sensibilisieren dann auch Informieren.

Ich gebe zu, ich bin dieser “sanften” Maßnahmen schon müde. So wie es verpflichtende Frauenquoten braucht, damit die Macht- und Entscheidungspositionen in unserem Land nicht ausschließlich XY-dominiert bleiben, so sind auch im Bereich der geteilten Verantwortung für die Kinder wirkungsvollere Maßnahmen notwendig.

Die Kampagne der Frauenministerin kann daher nur EINE von vielen notwendigen Aktivitäten sein - ich hoffe, dass es nicht nur beim Gut-Zureden bleibt!

Zugegeben: Charme hat sie, die Kampagne “Echte Männer gehen in Karenz”…

MIT BERTHA IN DIE WALPURGISNACHT ‘10

Ein feiner Abend, der mein Engagement bis 2009 und mein heutiges vereint… Ich freu mich auf die GRÜNE Frauennacht in der WALPURGISNACHT 2010.

Antia Zieher (portraittheater) ist Bertha von Suttner.
In der Walpurgisnacht 2010, Freitag 30. April.
In der ARGEkultur, Ulrike von Gschwandtner-Straße/Salzburg

Kostenlose Karten bis 29.4. unter 0662-877326.
Ab 21.30 Feiern und Abtanzen mit DJane Frau Nowak

IN EINER WOCHE WÄHLT ÖSTERREICH - NUR WEN?

Der Ö3-Mikromann stellt am 16.4.2010 die herausfordernde Frage: “Für welches Amt kandidiert die Bundespräsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz?” Die Antworten einer Welser FPÖ-Jugendreferentin bestätigen sämtliche meiner FPÖ-Vourteile!!

ZUM INTERNATIONALEN FRAUTENTAG: GRÜNE BRENNNESSEL

Die Grünen Frauen vergaben zum Internationen Frauentag 2010 die “Giftgrüne Brennnessel 2010″.

And the “Loser” is … Platz 1 SPÖ-Landtagspräsident und stv. Klubobmann der SPÖ, Walter Prior:“Ich hab ihr das gesagt; es steht bereits in der Bibel geschrieben, wenn sie etwas nicht weiß, soll sie nachhause gehen  und ihren Mann fragen.”

PLASTIC PLANET SENSIBILISIERT

Beim letzten Sonnentor-Teetrinken ist er mir besonders in die Augen gestochen… der Plastikbeutel, in dem der Tee verpackt war.  Sensibilisiert durch den Film “Plastic Planet” (echt empfehlenswert!) schrieb ich an die Firma Sonnentor:

“(…)Eine Frage ist mir nun - vor allem nach dem Film “The Plastic Planet” -  gekommen: warum muss der Sonnentor-Tee (zB ‘Lass die Sonne scheinen’) in einzelnen Plastikttüten verpackt sein. Wenn’s ‘nur’ ums Aroma geht, da muss es doch auch ökologischere Lösungen geben, oder? Auf alle Fälle ersuche ich darum, möglichst viel Plastik aus diesem Bereich zu verbannen!!”

3 Tage später erhielt ich von der Sonnentor-Qualitätsmanagerin eine ausführliche Antwort:

“”(…) Da wir sehr darauf bedacht sind nachhaltig zu arbeiten, waren wir seit geraumer Zeit auf der Suche nach einer alternativen Verpackung. Dabei war die Suche nach einer Verpackungsfolie, die den hohen Ansprüchen an Aromaschutz und Produktsicherheit genügt, nicht ganz einfach. Doch nach intensiven Recherchen war sie gefunden – die Verpackungsfolie, die die intensiven natürlichen Aromen der Sonnentor-Produkte bewahrt und gleichzeitig zu 100 Prozent aus dem nachwachsenden sowie biologisch abbaubaren Rohstoff Cellulose besteht. Alle unsere losen Tee- und Gewürzmischungen können wir nun in eine abbaubare Aromaschutzfolie abfüllen.

Des Weiteren sind wir bemüht, zukünftig auch unsere Teebeutellinie auf abbaubaren Aromaschutz umzustellen. Der Teepyramidenbeutel selbst besteht aus Maisstärke (d.h. dieser ist kompostierbar), die Verpackung der einzelnen Teebeutel wird zur Zeit laufend auf die abbaubare Folie umgestellt. In Planung ist auch noch die Umstellung der äußersten Verpackung.

Warum der ganze Aufwand… SONNENTOR exportiert in viele exotische Länder und in diesen Ländern herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit das ganze Jahr über. Unsere Kunden in diesen Ländern haben diese Verpackungsformen gefordert und daher haben wir auf diese Wünsche reagiert. Ganz ohne Aromaschutzverpackung geht es leider nicht.”

Es gibt Alternativen zum Plastik! Wir KundInnen müssen sie nur beharrlich einfordern…

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