Weltflüchtlingstag – ein Tag, den es nicht geben sollte!

Heute ist Weltflüchtlingstag. Menschen werden vertrieben durch Krieg, Gewalt, Hunger und Perspektivenlosigkeit. Weltweit sind derzeit laut UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) über 50 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter 25 Millionen Kinder. Das ist die höchste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg!

Der massive Anstieg wurde hauptsächlich durch den Krieg in Syrien verursacht. 2,5 Millionen Menschen wurden zu Flüchtlingen, 6,5 Millionen zu Binnenvertriebenen. Die größten von UNHCR betreuten Flüchtlingsgruppen stammen aus Afghanistan, Syrien und Somalia – zusammen stellen sie damit die Hälfte der weltweit Flüchtenden. Keine reichen Staaten und auch nicht Österreich haben – wie oft von der FPÖ vermutet – die meisten Flüchtlinge aufgenommen, sondern Pakistan, Iran und der Libanon.

Es ist unsere Verpflichtung, Menschen in Not aufzunehmen und ihnen zu helfen, und das nicht nur weil Österreich die Genfer Flüchtlingskonvention 1951 unterzeichnet hat.
Wir können und dürfen nicht wegsehen.

Mit Juni 2014 leben rund 23.900 Flüchtlinge in Österreich, Tendenz stark steigend.
In Salzburg befinden sich derzeit rund 1.300 Flüchtlinge, 92 davon sind unter 18 Jahren. Es geht um Menschenleben. Hinter jedem Asylantrag stecken viele Schicksale. Viele einzigartige Geschichten.

Als Landesrätin für Integration und die Grundversorgung setze mich nicht nur heute, sondern an allen 365 Tagen dafür ein, dass Menschen in Salzburg neu beginnen und Sicherheit wiedergewinnen können. Und dafür, dass wir auch in Salzburg für die Kinder, Frauen und Männer auf der Flucht gute, menschenwürdige Quartiere finden!

Weitere Infos:

UNHCR

UNHCR-Aktion Weltflüchtlingstag

aktueller ORF-Bericht

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