Prävention statt Panzer und Hubschrauber

Mehr Geld für Bildungs- und Integrationsmaßnahmen im Einsatz gegen Islamismus

Das von der Innenministerin vorgestellte Sicherheitspaket greift zu kurz. Mehr Schutzhelme, Hubschrauber und Panzer sind nur ein kleiner Teil der Lösung. Österreich muss mehr Geld in Bildungs- und Integrationsmaßnahmen investieren. Alle sollen von klein auf gleiche Chancen in unserer Gesellschaft haben.

Bildung und Arbeit als Schlüssel zu gelungener Integration

Ich fordere vor allem mehr Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Erstsprache in der Schule. Salzburg hat im letzten Jahr bereits eine Willkommensklasse für Flüchtlingskinder eingerichtet, um auf deren Bedürfnisse intensiv eingehen zu können. Es braucht aber auch mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund und mehr Geld für Sprachförderung. Prävention heißt ganz konkret, alle Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft ankommen zu lassen. Ich sehe hier den Bund gefordert, mehr Ressourcen bereitzustellen, um die Integration von klein auf zu ermöglichen.

Was Sprache für die Kleinen, ist Arbeit für junge Erwachsene

Arbeit zu haben, bedeutet Teil unserer Gesellschaft zu sein und bringt Anerkennung und Selbstwert. Daher müssen wir Jugendarbeitslosigkeit und Existenzangst bekämpfen, nicht die Menschen

Prävention konkret

Was Prävention gegen Radikalismus und ein Auseinanderdriften unserer Gesellschaft konkret bedeuten kann, wird im Rahmen eines Runden Tisches im Pongau erarbeitet. Hier lade ich VertreterInnen von Jugend- und Integrationsvereinen, Schul- und Sicherheitsbehörden sowie Bürgermeister ein. Auch Landesrat Heinrich Schellhorn, der für Kinder- und Jugendhilfe zuständig ist, wird daran teilnehmen.

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