Vorbildliches Mini-Salzburg

Wenn sich von morgen, Mittwoch, 28. Juni bis 15. Juli bereits zum achten Mal die Tore von Mini-Salzburg im Volksgarten Salzburg öffnen, dann erleben Kinder und Jugendlichen hautnah mit, was es bedeutet, selbst aktiv Gesellschaftspolitik zu gestalten: Die Kinderstadt macht junge Leute mit Prozessen des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens vertraut und animiert sie, auch weiterhin daran teilzunehmen. Die Aktivitäten beschränken sich dabei nicht auf das Spielen: Die Kinder nehmen Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Zivilcourage, das Erlebnis von Erfolg und Misserfolg und neue Freundschaften mit.

Achtgrößte Stadt im Bundesland Salzburg

Mit rund 7.000 Einwohnerinnen und Einwohner ist Mini-Salzburg übrigens die achtgrößte Stadt im Bundesland Salzburg. Bei der letzten Kinderstadt 2015 waren rund 1.100 Mini-Salzburgerinnen und Mini-Salzburger pro Tag am Werk und füllten die 600 Arbeits- und Studienplätze. Zur Weiterentwicklung haben sich Kinder und Jugendliche zur „Bürgersprechstunde“ im Schloss Mirabell getroffen, Vorschläge diskutiert und Ideen gewälzt.

Mini-Salzburg zeigt uns, was Großartiges entstehen kann, wenn Kinder das Zusammenleben bestimmen. Als das Projekt vor 14 Jahren startete, war nicht klar, dass es sich zum größten Kinderkulturprojekt Österreichs entwickeln wird. Mini-Salzburg ist zudem seit geraumer Zeit politischer Vorreiter. Bereits 2003 gab es hier die allererste Bürgermeisterin Salzburgs. Mini-Salzburg ist das Vorbild einer lebenswerten und zukunftsorientierten Stadt. Demokratisch, weltoffen und international. Ich wünsche dem Verein Spektrum viel Energie, das Projekt weiterzuentwickeln und den Kindern und Jugendlichen in den drei Wochen viel Spaß

Neu: Ein Minimuseum

Das Salzburg Museum betreut heuer als neuer Partner erstmals das Museum in Mini-Salzburg. Mit jeder Menge Know-how und vielen Ideen für abwechslungsreiche Ausstellungen und deren Organisation wird das Team des Salzburg Museum gemeinsam mit den Mini-Bürgerinnen und Bürgern Museumsarbeit von der Pike auf gestalten: Geplant sind zwei Ausstellungen pro Woche, die Exponate werden zum Großteil in der Kinderstadt produziert. Kuratierung, Hängung, Vernissage und Finissage liegen in den Händen der Kinder und Jugendlichen.

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