Mädchen an den Ball

Spätestens seit dem Erfolg des österreichischen Frauen-Nationalteams liegt Mädchenfußball voll im Trend. Gestern konnte ich mich beim Stützpunkttraining auf der Sportanlage Salzachsee vom Können der jungen Fußballerinnen überzeugen. Einmal wöchentlich bietet der Salzburger Fußballverband (SFV) allen Mädchen im Alter zwischen acht und 16 Jahren ein Fußballtraining an. Das Training bietet vor allem für Mädchen, die sonst immer mit den Burschen mit trainieren, die Gelegenheit, auch regelmäßig untereinander trainieren zu können.

Alle Mädchen können teilnehmen, Vereinszugehörigkeit ist keine Voraussetzung. Mädchen zwischen acht und zwölf Jahre starten mit dem Training um 16.30 Uhr. Die 13- bis 16-Jährigen beginnen um 18.00 Uhr. Trainingstag ist Mittwoch. Die Trainingseinheiten sind kostenlos. Qualifizierte Trainerinnen und Trainer des SFV vermitteln Spaß und Freude und verbessern das fußballerische Können der Teilnehmerinnen. Das Projekt startete im Herbst 2016 mit rund zehn Mädchen. Nun beginnt die zweite Saison.

„Es entwickelt sich immer mehr in die Richtung, dass die Mädchen nicht mehr immer nur bei den Burschen mitspielen wollen. Sie wollen viel lieber gemeinsam mit anderen Mädchen spielen“, erklärt mir Isabella Grössinger, Frauenreferentin beim Salzburger Fußballverband, zur Intention des Trainings-Angebots.

432 Fußballerinnen im Land Salzburg aktiv

Derzeit sind im Land Salzburg 432 Fußballerinnen aktiv, darunter 323 Nachwuchsspielerinnen. Demgegenüber stehen 19.800 aktive Fußballer, davon sind wiederum 11.300 Nachwuchsspieler. Die Mädchen dürfen bis ins Alter von 16 Jahren bei den Burschen mitspielen. Danach müssen sie zu Frauenteams wechseln.

Das Hauptaugenmerk des SFV liegt darin, die Mädchen, die noch bei den Burschen-Teams spielen, in aktive Frauenmannschaften zu integrieren oder neue Frauen-Teams zu gründen. Weiters wichtig ist die Beibehaltung und Förderung der Mädchen-Landesauswahl.

Talente stärken

 Das START-Stipendium gibt heuer Unterstützung für drei junge Menschen mit Migrationshintergrund. Es stärkt Talente und fördert damit Integration. Bereits zum 7. Mal wurden heuer wieder START-Stipendien an junge Menschen mit Migrationshintergrund vergeben, die auf ihrem Weg zur Matura sind und sich in ihrer Freizeit sozial und kulturell engagieren.

Heuer wurden drei Jugendliche in das START-Stipendienprogramm aus den zahlreichen Bewerbungen neu aufgenommen. Zudem gibt es einen neuen Anwärter für das Stipendium. Die Gymnasiastin Eisha Mustafa aus Pakistan, die zwei HTL-Schüler Maisam Taheri aus Afghanistan und Roni Ali aus Syrien und Start-Anwärter Rohullah Muhammadi aus Afghanistan besuchten gestern, Dienstag, 19. September, Landesrätin Martina Berthold, die sich von den Leistungen der Jugendlichen begeistert zeigt: Jeder der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten ist für mich ein starkes Vorbild. Sie engagieren sich für die Gesellschaft und nehmen ihre Zukunft in die Hand. Das beeindruckt mich. Gerade in Zeiten, in denen alle von Integration reden, zeigen die Stipendiatinnen und Stipendiaten wie man Integration lebt.

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Salzburg hat ein neues Studium der Pharmazie

Mit diesem Herbstmeister startet an der Medizinischen Privatuniversität der neue Studiengang der Pharmazie. 26 Studentinnen und Studenten machen den Anfang. Sie haben diese Tage an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) mit dem neuen Studiengang der Pharmazie begonnen.

Fünf Jahre dauert das Pharmaziestudium an der PMU insgesamt. Es ist teamorientiert und multiprofessionell aufgebaut und geht damit direkt auf die zeitgemäßen Anfordernisse des Berufs ein. Gleichzeitig findet es in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden Studien Medizin und Pflegewissenschaften statt.

Neben den naturwissenschaftlichen und pharmazeutischen Grundlagen und klinischer Pharmazie werden in diesem Studiengang zudem wichtige Fähigkeiten in Kommunikation, Gesundheitsökonomie oder Betriebswirtschaft vermittelt. Bei Praktika und einem Auslandssemester sammeln die Studierenden zudem wichtige Erfahrungen aus dem Berufsfeld.

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Mit der Familien-App schneller zu Vergünstigungen kommen

Vor etwas über einem Jahr wurde die neue Familienpass-App präsentiert. Nun liegt die jüngste Bilanz vor und sie zeigt ein äußerst erfolgreiches erstes Jahr. Mehr als 10.000 Mal wurde die App für iPhones und Android-Smartphones bis heute Montag, 18. September, heruntergeladen. Unser digitales Angebot trifft genau die Bedürfnisse vieler Eltern. Die App hilft zeigt auf, wo es Vergünstigungen beim Familieneinkauf gibt. Und sie macht die Freizeitplanung für die ganze Familie viel einfacher. So können Veranstaltungen zum Beispiel nach Bezirken gefiltert werden. Praktisch ist auch, dass die Suche auf das Alter der Kinder angepasst werden kann. Mit der App haben Mamas, Papas, Opas und Omas immer und überall aktuellen Zugriff auf die vielfältigen Angebote in ganz Salzburg. Über die Volltextsuche kann auch auf die besonderen Familieninteressen eingegangen werden. Die News-Funktion informiert zudem tagesaktuell zu Familienthemen und weist auf zeitlich befristete Aktionen hin.

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Das Sportland Salzburg wird gestärkt

 

Zusätzliche 250.000 Euro stehen ab 2018 jährlich für den Sport im gesamten Bundesland Salzburg zur Verfügung. Damit wird das Sportbudget um fünf Prozent erhöht. Das ordentliche Salzburger Sportbudget wird damit von 5,35 auf 5,6 Millionen Euro erhöht, das sind plus fünf Prozent. Dazu werden im kommenden Jahr über das außerordentliche Budget 1,8 Millionen Euro in den Umbau des Universitäts- und Landesportzentrums Rif investiert. Wichtig sind mir mit der Budgeterhöhung klare ergebnisorientierte Zielvorgaben in der Sportförderung. Was sich in der Praxis bewährt und funktioniert, wird weiter ausgebaut. Ein gutes Beispiel ist hier vor allem die Arbeit der Stützpunkttrainerinnen und -trainer, die mit den Athletinnen und Athleten mit voller Power an deren sportlichen Weiterentwicklung arbeiten. Wir verfolgen das Prinzip: engagierte Arbeit stärken, Professionalisierung vorantreiben, Nachhaltigkeit sicherstellen und gehen bei den neuen Unterstützungen weg von den Gießkannen-Förderungen. Wie wirkt sich nun die Erhöhung der Gelder für den Salzburger Sport in den einzelnen Bereichen aus?

 

  • Mehr Auszeichnungen für vorbildliches Engagement im Kinder- und Jugendsport

Für den sportlichen Nachwuchs der Vereine engagieren sich unzählige Salzburgerinnen und Salzburger mit viel Herzblut und Freizeit. Förderungen für diese vorbildliche Jugendarbeit in den Vereinen sind ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Diese Prämien des Landes werden künftig von 1.300 Euro auf 1.500 Euro erhöht. Verdoppelt wird zudem die Anzahl der Vereine, die ausgezeichnet werden. 20 statt zehn Vereine erhalten künftig diese Anerkennung.

  • Mehr Geld für den Jugendsport in den Vereinen

Im laufenden Jahr 2017 erhalten 320 Sektionen der Salzburger Vereine eine Förderung. Künftig wird die Mindestförderung für kleine, unbürokratische Unterstützungen von 100 auf 300 Euro erhöht. Die maximale Jahresförderung beträgt wie gehabt 2.000 Euro.

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