Das Sportland Salzburg wird gestärkt

 

Zusätzliche 250.000 Euro stehen ab 2018 jährlich für den Sport im gesamten Bundesland Salzburg zur Verfügung. Damit wird das Sportbudget um fünf Prozent erhöht. Das ordentliche Salzburger Sportbudget wird damit von 5,35 auf 5,6 Millionen Euro erhöht, das sind plus fünf Prozent. Dazu werden im kommenden Jahr über das außerordentliche Budget 1,8 Millionen Euro in den Umbau des Universitäts- und Landesportzentrums Rif investiert. Wichtig sind mir mit der Budgeterhöhung klare ergebnisorientierte Zielvorgaben in der Sportförderung. Was sich in der Praxis bewährt und funktioniert, wird weiter ausgebaut. Ein gutes Beispiel ist hier vor allem die Arbeit der Stützpunkttrainerinnen und -trainer, die mit den Athletinnen und Athleten mit voller Power an deren sportlichen Weiterentwicklung arbeiten. Wir verfolgen das Prinzip: engagierte Arbeit stärken, Professionalisierung vorantreiben, Nachhaltigkeit sicherstellen und gehen bei den neuen Unterstützungen weg von den Gießkannen-Förderungen. Wie wirkt sich nun die Erhöhung der Gelder für den Salzburger Sport in den einzelnen Bereichen aus?

 

  • Mehr Auszeichnungen für vorbildliches Engagement im Kinder- und Jugendsport

Für den sportlichen Nachwuchs der Vereine engagieren sich unzählige Salzburgerinnen und Salzburger mit viel Herzblut und Freizeit. Förderungen für diese vorbildliche Jugendarbeit in den Vereinen sind ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Diese Prämien des Landes werden künftig von 1.300 Euro auf 1.500 Euro erhöht. Verdoppelt wird zudem die Anzahl der Vereine, die ausgezeichnet werden. 20 statt zehn Vereine erhalten künftig diese Anerkennung.

  • Mehr Geld für den Jugendsport in den Vereinen

Im laufenden Jahr 2017 erhalten 320 Sektionen der Salzburger Vereine eine Förderung. Künftig wird die Mindestförderung für kleine, unbürokratische Unterstützungen von 100 auf 300 Euro erhöht. Die maximale Jahresförderung beträgt wie gehabt 2.000 Euro.

  • Die Trainings-Förderung wird weiter ausgebaut

Zur Unterstützung des Profisports in den Salzburger Vereinen wurde 2015 das Programm Flächendeckende Trainerförderung gestartet. Hauptamtliche, vom Land mitfinanzierte Trainerinnen und Trainer werden dabei zur weiteren Professionalisierung der Arbeit im Verein herangezogen. Zu ihren Aufgaben gehören die sportliche Entwicklung und Gesundheit der Athletinnen und Athleten. Darüber hinaus steht Geld für Stützpunkttrainerinnen und –trainer zur Verfügung. Die Zusammenarbeit ist durch regelmäßigen Austausch, vereinsübergreifendes Arbeiten sowie Orientierung an neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen geprägt.

Vor allem in der Leichtathletik hat sich das neue Förderprogramm sehr positiv ausgewirkt. Die finanzielle Unterstützung gibt es in weiteren sieben Sportarten: in Karate, Fechten, Triathlon, Eiskunstlauf, Turnen, Judo und Segeln. Dadurch konnte eine deutliche qualitative Verbesserung der Trainingssituation für viele Sportlerinnen und Sportler erreicht werden. Mit 2018 wird das Programm erweitert. Die Aufnahme der beiden Sportarten Tennis und Klettern ist angedacht.

Die zusätzlichen Investitionen betragen in diesem Bereich 70.000 Euro. Vor allem die Installierung von regionalen Stützpunkttrainerinnen und -trainern trägt zur Weiterentwicklung der unterschiedlichen Sportarten in allen Salzburger Bezirken bei. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen den Fachverbänden gestärkt.

  • Mehr Geld für Neu- und Umbau von Sportstätten

Aufgestockt werden die Landesgelder für Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten von Sportstätten. Alle Salzburger Sportvereine, Dach- und Fachverbände, Institutionen des Sports sowie Gemeinden können diese Förderung beantragen. Die Sportstättenförderung stellt beispielsweise Geld für das neue Sportzentrum in St. Veit im Pongau, die neue Bootslagerhalle in St. Gilgen am Wolfgangsee, die neue Turnhalle in St. Georgen oder die Erweiterung der Sportkletteranlage in Straßwalchen zur Verfügung.

Im Olympiazentrum Rif trainieren zahlreiche erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler wie Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger, Ringer Amer Hrustanovic, Skirennläufer Roland Leitinger, die Nordischen Kombinierer Bernhard Gruber und Mario Seidl und auch die Skicross-Rennläuferin Andrea Limbacher. Von 2016 auf 2017 stieg die Anzahl der betreuten Spitzensportlerinnen und -sportler von 95 auf 100 an. Für 2018 wird ein weiterer Anstieg prognostiziert.

  • Mehr Mittel für die Leistungssportlerinnen und -sportler im Olympiazentrum Rif

Das Land hebt nun die Förderungen für das Olympiazentrum Rif kräftig an. Somit kann die individuelle, sportwissenschaftliche und sportmedizinische Betreuung der einzelnen Athletinnen und Athleten ausgebaut und verbessert werden.

Statements von Carmen Kiefer (Vorsitzende Sportfachrat) und Walter Pfaller (Referatsleiter Landessportbüro):

„Mit den zusätzlichen Investitionen in den Salzburger Sport ist die Trendumkehr geschafft“, betont Carmen Kiefer: „Wir fördern nachhaltig wirksame Projekte im Jugend- und Leistungssport. Das erfolgreiche Projekt der Stützpunkttrainerinnen und -trainer in allen Bezirken, die Professionalisierung von Fachverbänden und Förderungen für Sportveranstaltungen können damit zielgerichtet ausgebaut werden.“ Carmen Kiefer (Vorsitzende Sportfachrat),

„2015 haben wir im Land Salzburg mit der Installierung von neuen Stützpunkttrainerinnen und -trainern begonnen“, sagt Walter Pfaller  (Referatsleiter Landessportbüro):  „Diese arbeiten mit den Verbänden und Vereinen in den Bezirken intensiv zusammen. Die vielen positiven Berichte von Vereinen und Sportlerinnen und Sportlern haben uns dazu bewogen, dieses Erfolgsprojekt weiter auszubauen. Heute arbeiten bereits die Sportverbände Fechten, Judo, Leichtathletik, Karate, Eiskunstlauf, Segeln und Triathlon mit diesem System. Neu hinzu kommen Tennis und Wettklettern.“

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