Wieder Zuwachs in der Salzburger Kinderbetreuung

Der neue Bericht der Salzburger Landesstatistik zur Kinderbildung- und Betreuung belegt deutlich: Der Boom in der Kinderbetreuung hält weiter an. Auch im laufenden Kinderbetreuungsjahr gibt es Zuwachs in den institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen. Insgesamt werden 2017/18 um 513 Kinder zusätzlich betreut, davon 123 in Krabbelgruppen, 240 in Kindergärten, 24 in Horten und 226 in alterserweiterten Gruppen. Die Kinderzahlen in alterserweiterten Kindergartengruppen (-70) und Schulkindgruppen (-30) haben leicht abgenommen. Insgesamt besuchen nun 20.770 Kinder institutionelle Betreuungsreinrichtungen.

Bei zahlreichen Besuchen in Kindergärten und Krabbelgruppen in allen Salzburger Bezirken konnte ich mir zuletzt ein gutes Bild von den vielen neuen Verbesserungen verschaffen. In vielen Salzburger Gemeinden werden Spielplätze renoviert und das Angebot an Plätzen ausgebaut. Die neuen Zahlen der Landesstatistik bestätigen diesen positiven Kurs nun deutlich. Gemeinsam sind wir hier auf dem richtigen Weg. Besonders freut mich auch, dass die pädagogische Qualität in den Einrichtungen stetig angehoben wird. Ich danke herzlich allen Pädagoginnen und Pädagogen für die engagierte Arbeit. Sie begleiten die Kinder sehr beherzt und kompetent in ihrer Entwicklung und sorgen dafür, dass die Eltern Familie und Beruf gut vereinbaren können.

Immer mehr Kinder ganztägig betreut

Stark zugenommen hat der Anteil jeder Kinder, die eine Betreuungseinrichtung am Vormittag und Nachmittag besuchen. Dieser Anteil wurde von 32,0 Prozent auf 34,4 Prozent gesteigert. Am deutlichsten ist die Zunahme bei den Krabbelgruppen von 59,2 Prozent auf 62,8 Prozent und in den Kindergärten von 28,9 Prozent auf 30,5 Prozent. In den alterserweiterten Gruppen blieb der Wert mit 35,9 Prozent konstant.

Aufschlussreich sind auch die Auswertungen nach Altersgruppen. Bei den unter Dreijährigen besuchen nun um 230 mehr Kinder Betreuungseinrichtungen, bei den Drei bis unter Sechsjährigen besuchen zusätzlich 373 Kinder Kindergarten und Co.

Weitere Kennzahlen

Im aktuellen Kinderbildungsjahr 2017/18 sind 2.912 Frauen und 67 Männer als pädagogische Fachkräfte beschäftigt. Umgerechnet auf Vollzeitäquivalente (auf Basis 40 Wochenstunden) sind dies 2.188,8 Frauen (+8,1) und 48,9 Männer (+0,3). Der Anteil der Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache hat gegenüber dem letzten Jahr um 0,6 Prozent leicht zugenommen und liegt nun bei 20,8 Prozent. Der Anteil der Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf liegt unverändert bei 3,4 Prozent.

Unverändert ist heuer der Anteil jener Einrichtungen, die ganztägig, das heißt mindestens 31 Stunden pro Woche, geöffneten haben. Der Wert liegt unverändert bei 79,2 Prozent. Durchschnittlich haben die institutionellen Betreuungseinrichtungen 46,3 Wochen geöffnet.

557 Betreuungseinrichtungen (+8), davon 136 Krabbelgruppen (+5), 229 Kindergärten (+1), 126 alterserweiterte Gruppen (+7), 21 Horte (unverändert), 11 alterserweiterte Kindergartengruppen (-4) und 34 Schulkindgruppen (-1), haben mindestens 30 Wochen pro Jahr, mindestens vier Tage pro Woche und mindestens 15 Stunden pro Woche geöffnet.

Salzburg liefert schnell und transparent die wichtigsten Daten

Dank Optimierung bei der Erfassung der Daten kann das Land Salzburg die Ergebnisse auch heuer als erstes Bundesland präsentieren. Mit Stichtag 15. Oktober werden jedes Jahr die statistischen Daten der elementarpädagogischen Einrichtungen – dazu zählen: Krabbelgruppen, Kindergärten, alterserweiterte Gruppen, Horte, alterserweiterte Kindergartengruppen und Schulkindgruppen – im Land Salzburg für das laufende Kinderbildungsjahr durch die Landesstatistik erhoben.

Foto: Landesrätin Martina Berthold beim Besuch des Kindergartens der Pfarre Gneis in der Stadt Salzburg.

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