Apropos… Schutz vor Verfolgung 2016

Zeichnung, die Panzer, Bomben und Soldaten zeigt
Zeichnung eines Flüchtlings: Panzer, Bomben, Soldaten

Auf dem neuen Jahr liegen bereits Schatten. Es wirken einerseits die Ängste und negativen Erfahrungen des alten Jahres nach. Und dann sind da die jüngsten – aber ganz und gar nicht frisch wirkenden – Aussagen zur Flüchtlingspolitik. Wieder einmal wird die Obergrenze (1) bemüht, obwohl diese sowohl der Genfer Flüchtlingskonvention (ist Grundbaustein unseres Verfassungsrechts), als auch der Menschenrechtskonvention und EU-Verträgen widerspricht. Wieder wird die politische Diskussion durch populistische Sager (2) „angereichert“. Und wieder bedienen Medien die Klaviatur der menschlichen Ängste (3). Mehr lesen

Die Caritas bittet um ihre Unterstützung

Die Caritas bittet um dringende Spenden für Flüchtlinge. Vor allem Sach- und Geldspenden werden gebraucht.

Am wichtigsten sind saubere Kleidung und Hygeneartikel – so z.B. Zahnbürsten oder Duschgel.

Unter der Caritas-Sachspenden Hotline wird gerne weitergeholfen: 0662/849373105

 

Ihre Spende: Raiffeisenverband Salzburg IBAN AT11 3500 0000 0004 1533, BIC RVSAAT2S

Bitte geben sie das Kennwort: „Flüchtlingshilfe“ an.

Online-Spenden: www.caritas-salzburg.at

Vier Maßnahmen damit Integration wirklich gelingt

Insgesamt 300 positive Asylbescheide wurden im Jahr 2014 ausgestellt. Und auch heuer werden wieder werden viele zuerkannt werden. Von der Reinungskraft bis zum Zahnarzt, vom Schauspieler bis zum Haubenkoch – das ganze berufliche Spektrum konnte ich in den letzten Monaten bei den Asylwerbern kennenlernen. Die Erlangung des Asylstatus selbst erfolgt übrigens unterschiedlich schnell. Zwischen 3 Monaten und einigen Jahren kann das Verfahren dauern. Die Zuständigkeit hierfür liegt beim „Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl“. Menschen mit positivem Asylbescheid haben ein Aufenthaltsrecht. Sie sind damit ein Teil unserer Gesellschaft.

Zentral ist für mich die Frage, wie wir Flüchtlinge langfristig in unsere Gesellschaft integrieren können. Wir haben ein übergreifendes Vier-Punkte-Konzept erarbeitet Die Schwerpunkte sind Sprache, Ausbildung, Arbeit und Wohnen. Damit Integration nachhaltig gelingt, müssen all diese Bereiche sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.

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Integration durch (Aus-)Bildung für junge Flüchtlinge

Das Land Salzburg starten gemeinsam mit dem BFI eine Kursoffensive, um jungen Asylwerbenden den Eintritt in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Mit einem speziell konzipierten Ausbildungsprogramm wollen wir so die Integrations- und Arbeitschancen von jungen Flüchtlingen verbessern. Mehr lesen

Salzburg ermöglicht erstmals Tageseltern in Betrieben

Endlich, gemeinsam mit dem Tageselternzentrum Salzburg (TEZ) haben wir das Pilotprojekt „Betriebstageseltern“ gestartet. Die Firma Siconnex in Hof bei Salzburg bietet somit als erstes Salzburger Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an, ihre Kinder in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz von einer Betriebstagesmutter betreuen zu lassen. Mehr lesen

Um Menschen Sicherheit zu geben, braucht es Wohnraum und Arbeit. Auch für Flüchtlinge.

Angesichts der Krisenherde in der Welt, steht auch Salzburg vor der Herausforderung, Flüchtlinge aus zum Teil völlig anderen Kulturkreisen in unserer Gesellschaft zu integrieren. Um in dieser entscheidenden gesellschaftspolitischen Frage der Integration besser voranzukommen, habe ich mich diese Woche  mit den Bezirkssprechern der BürgermeisterInnen sowie mit den in Salzburg mit der Betreuung von Flüchtlingen befassten NGOs getroffen. Zum einen wurden jene Bereiche erörtert, die dringenden Handlungsbedarf erfordern, zum anderen ging es auch darum, bereits vorhandene sinnvolle Projekte in den Gemeinden stärker miteinander zu vernetzen. Mehr lesen

Prävention statt Panzer und Hubschrauber

Mehr Geld für Bildungs- und Integrationsmaßnahmen im Einsatz gegen Islamismus

Das von der Innenministerin vorgestellte Sicherheitspaket greift zu kurz. Mehr lesen