Talente stärken

 Das START-Stipendium gibt heuer Unterstützung für drei junge Menschen mit Migrationshintergrund. Es stärkt Talente und fördert damit Integration. Bereits zum 7. Mal wurden heuer wieder START-Stipendien an junge Menschen mit Migrationshintergrund vergeben, die auf ihrem Weg zur Matura sind und sich in ihrer Freizeit sozial und kulturell engagieren.

Heuer wurden drei Jugendliche in das START-Stipendienprogramm aus den zahlreichen Bewerbungen neu aufgenommen. Zudem gibt es einen neuen Anwärter für das Stipendium. Die Gymnasiastin Eisha Mustafa aus Pakistan, die zwei HTL-Schüler Maisam Taheri aus Afghanistan und Roni Ali aus Syrien und Start-Anwärter Rohullah Muhammadi aus Afghanistan besuchten gestern, Dienstag, 19. September, Landesrätin Martina Berthold, die sich von den Leistungen der Jugendlichen begeistert zeigt: Jeder der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten ist für mich ein starkes Vorbild. Sie engagieren sich für die Gesellschaft und nehmen ihre Zukunft in die Hand. Das beeindruckt mich. Gerade in Zeiten, in denen alle von Integration reden, zeigen die Stipendiatinnen und Stipendiaten wie man Integration lebt.

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Salzburg hat ein neues Studium der Pharmazie

Mit diesem Herbstmeister startet an der Medizinischen Privatuniversität der neue Studiengang der Pharmazie. 26 Studentinnen und Studenten machen den Anfang. Sie haben diese Tage an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) mit dem neuen Studiengang der Pharmazie begonnen.

Fünf Jahre dauert das Pharmaziestudium an der PMU insgesamt. Es ist teamorientiert und multiprofessionell aufgebaut und geht damit direkt auf die zeitgemäßen Anfordernisse des Berufs ein. Gleichzeitig findet es in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden Studien Medizin und Pflegewissenschaften statt.

Neben den naturwissenschaftlichen und pharmazeutischen Grundlagen und klinischer Pharmazie werden in diesem Studiengang zudem wichtige Fähigkeiten in Kommunikation, Gesundheitsökonomie oder Betriebswirtschaft vermittelt. Bei Praktika und einem Auslandssemester sammeln die Studierenden zudem wichtige Erfahrungen aus dem Berufsfeld.

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Mit der Familien-App schneller zu Vergünstigungen kommen

Vor etwas über einem Jahr wurde die neue Familienpass-App präsentiert. Nun liegt die jüngste Bilanz vor und sie zeigt ein äußerst erfolgreiches erstes Jahr. Mehr als 10.000 Mal wurde die App für iPhones und Android-Smartphones bis heute Montag, 18. September, heruntergeladen. Unser digitales Angebot trifft genau die Bedürfnisse vieler Eltern. Die App hilft zeigt auf, wo es Vergünstigungen beim Familieneinkauf gibt. Und sie macht die Freizeitplanung für die ganze Familie viel einfacher. So können Veranstaltungen zum Beispiel nach Bezirken gefiltert werden. Praktisch ist auch, dass die Suche auf das Alter der Kinder angepasst werden kann. Mit der App haben Mamas, Papas, Opas und Omas immer und überall aktuellen Zugriff auf die vielfältigen Angebote in ganz Salzburg. Über die Volltextsuche kann auch auf die besonderen Familieninteressen eingegangen werden. Die News-Funktion informiert zudem tagesaktuell zu Familienthemen und weist auf zeitlich befristete Aktionen hin.

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Das Sportland Salzburg wird gestärkt

 

Zusätzliche 250.000 Euro stehen ab 2018 jährlich für den Sport im gesamten Bundesland Salzburg zur Verfügung. Damit wird das Sportbudget um fünf Prozent erhöht. Das ordentliche Salzburger Sportbudget wird damit von 5,35 auf 5,6 Millionen Euro erhöht, das sind plus fünf Prozent. Dazu werden im kommenden Jahr über das außerordentliche Budget 1,8 Millionen Euro in den Umbau des Universitäts- und Landesportzentrums Rif investiert. Wichtig sind mir mit der Budgeterhöhung klare ergebnisorientierte Zielvorgaben in der Sportförderung. Was sich in der Praxis bewährt und funktioniert, wird weiter ausgebaut. Ein gutes Beispiel ist hier vor allem die Arbeit der Stützpunkttrainerinnen und -trainer, die mit den Athletinnen und Athleten mit voller Power an deren sportlichen Weiterentwicklung arbeiten. Wir verfolgen das Prinzip: engagierte Arbeit stärken, Professionalisierung vorantreiben, Nachhaltigkeit sicherstellen und gehen bei den neuen Unterstützungen weg von den Gießkannen-Förderungen. Wie wirkt sich nun die Erhöhung der Gelder für den Salzburger Sport in den einzelnen Bereichen aus?

 

  • Mehr Auszeichnungen für vorbildliches Engagement im Kinder- und Jugendsport

Für den sportlichen Nachwuchs der Vereine engagieren sich unzählige Salzburgerinnen und Salzburger mit viel Herzblut und Freizeit. Förderungen für diese vorbildliche Jugendarbeit in den Vereinen sind ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Diese Prämien des Landes werden künftig von 1.300 Euro auf 1.500 Euro erhöht. Verdoppelt wird zudem die Anzahl der Vereine, die ausgezeichnet werden. 20 statt zehn Vereine erhalten künftig diese Anerkennung.

  • Mehr Geld für den Jugendsport in den Vereinen

Im laufenden Jahr 2017 erhalten 320 Sektionen der Salzburger Vereine eine Förderung. Künftig wird die Mindestförderung für kleine, unbürokratische Unterstützungen von 100 auf 300 Euro erhöht. Die maximale Jahresförderung beträgt wie gehabt 2.000 Euro.

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2.900 Kinder begeisterten sich für die Welt des Sports

2.900 Mädchen und Buben probierten in der ersten Woche der Sommeraktion „Jugend zum Sport“ bei bestem Wetter insgesamt 24 Sportarten aus. Unter professioneller Betreuung der 90 Trainerinnen und Trainer wurde im Universitäts- und Landessportzentrum (ULSZ) Rif gekickt, gerudert, geturnt oder sogar Golf gespielt. Die beliebtesten Sportarten waren bislang Rhönradturnen, Trampolinspringen und Tischtennis, dicht gefolgt vom ewigen Klassiker Fußball. Gestern startete die zweite Woche.

Kick mit Nationalteamspielerin Carolin Grössinger in Rif

ich besuchte heute, Dienstag, 29. August, gemeinsam mit Nationalteamspielerin und Torhüterin des FC Bergheim Carolin Größinger das ULSZ Rif, um mit den Kindern eine Runde Fußball zu spielen. Auch immer mehr Mädchen begeistern sich für den Fußball. Auch wenn sie bis 16 Jahre noch in gemischten Teams mitspielen können, braucht es vor allem für die Zeit danach professionell geführte Frauenteams. Davon gibt es einfach noch zu wenige. Wir müssen jetzt den kräftigen Energieschub der Europameisterschaft nutzen und den Mädchen- und Frauenfußball in Salzburg ausbauen. Einige Verbesserungen konnten kürzlich eingeführt werden. So bietet der Salzburger Fußballverband (SFV) ein wöchentliches Training für Mädchen und junge Frauen an.

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Integration in Salzburg

Verpflichtende Deutschkurse, ein umfassender Aktionsplan zur Arbeitsmarktintegration, Schul- oder Berufsausbildung für junge Flüchtlinge, Steuergruppen zur besseren landesweiten Zusammenarbeit bei Asyl und Integration, eine Österreichweit erstmalige Integrationsplattform zur Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, neue Maßnahmen im Bereich Prävention und Sicherheit, mehr Unterstützung für Freiwillige: in vielen Bereichen wurden der Salzburger Weg der Integration in den letzten beiden Jahren ausgebaut. Eine Zwischenbilanz zu Zielen, Maßnahmen und Projekten.

 

Verpflichtende Deutschkurse ab Tag eins

Die wichtigste Basis für die Integration und vor allem für den Einstieg in ein selbstständiges Leben in Salzburg ist die Sprache. Sprachkurse und Qualifizierungsangebote sind gesellschaftliche Investitionen, die sich langfristig bezahlt machen. Daher werden bereits allen Asylsuchenden Deutschkurse zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme am Grundkurs (A1-Niveau) ist verpflichtend.

Das Land Salzburg investierte 2016 zudem 505.000 Euro in Sprachlernangebote für Jugendliche und Erwachsene. Vom Integrationsministerium stehen dem Projekt „StartDeutsch Salzburg!“ bis Ende 2017 zusätzliche 617.000 Euro zur Verfügung, rund eine Million Euro steuert das Innenministerium bei. Mit den zusätzlichen Geldern wurden landesweit 48 neue Deutschkurse für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte finanziert.

Salzburg setzt bei der Integration auf klare Vereinbarungen und auf einen partnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe. Seit 2015 wird der Salzburger Weg der Integration strukturiert und abgestimmt umgesetzt: Flächendeckende Deutschkurse, Charta und Vereinbarung der Integrationspartnerschaft, Aktionsplan Arbeitsmarktintegration, landesweite Steuerungsgruppen zur besseren Koordination aller Maßnahmen.

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Integration fördern und Konflikte verhindern

Prävention und Sicherheit werden bei der Integrationsarbeit in den Salzburger Quartieren groß geschrieben. Zentral dafür sind die enge Zusammenarbeit und der regelmäßige Austausch zwischen den Asylquartieren und der Polizei. Schulungen und klare Information für Quartiersbetreibende Organisationen sorgen dafür, dass rasch gehandelt werden kann.

Präventive Arbeit wird im Rahmen von Workshops mit den Quartiersbetreiberinnen und Betreibern, regelmäßigen koordiniert. Das Angebot wurde seit Start mit großem Interesse angenommen.

Integrationsarbeit ab dem ersten Tag

Integrationsarbeit beginnt ab Tag eins, wenn Asylwerberinnen und Asylwerbern in der Salzburger Grundversorgung neu ankommen. Bereits dort werden die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens vermittelt. Dabei stehen vor allem unsere demokratischen Grundwerte – dazu zählen z.B. die Gleichstellung von Frauen und Männern, Gewalt-, Religions- und Meinungsfreiheit – im Vordergrund. Unterstützung gibt es auch beim Kennenlernen unserer alltäglichen Umgangsformen und Gebräuche. Die Teilnahme am Basis-Deutschkurs ist dabei verpflichtend.

Das Land Salzburg setzt alle Integrationsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Polizei, dem Österreichischen Integrationsfonds und den Freiwilligengruppen um. Integration von Anfang braucht eine Ansprache auf Augenhöhe und die klare Vermittlung von Regeln, Pflichten und Rechten. So werden bereits im Startquartier Thalgau sogenannte „Fremdendialoge“, Orientierungs- und Wertekurse, das Qualifizierungsscreening und auch Deutschkurse abgehalten.

Präventionsarbeit in den Quartieren

Alle Betreuerinnen und Bertreuer in den Quartieren oder in der Sozialbetreuung der Grundversorgung sind die zentralen Ansprechpersonen der Präventionsarbeit. Sie erkennen direkt und unmittelbar, wenn Asylwerbende Unterstützung brauchen oder sich Spannungen entwickeln. Durch Schulungen und die konsequente Zusammenarbeit und Steuerung konnten in den letzten Jahren hier viele Erfahrungen gesammelt und das Krisenmanagement verbessert werden. Auch die psychosozialen Stabilisierungsgruppen, die in den Quartieren angeboten werden, arbeiten stark präventiv und helfen den Asylswerbenden so beim Abbau von Spannungen und Konflikten.

Vorbilder unterstützen Integration

Einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten können gut integrierte Personen aus den Herkunftskulturen der Asylsuchenden leisten. Diese sogenannten „Peers“ werden vom Verein Männerwelten ausgebildet. In den Kursen und des Projekts „Kontakt-Kultur-Kompetenz“ vermitteln sie ihren Landsleuten u.a. gebräuchliche Umgangsformen in Österreich. Im vergangenen Jahr haben Teilnehmer aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien, Algerien und Somalia den Lehrgang abgeschlossen. Im ersten Halbjahr 2017 startete nun bereits der zweite Kurs. Bisher haben 22 Teilnehmer die beiden Kurse abgeschlossen.

Asyl: Aktuellen Informationen

Aktuellen Informationen & den monatlichen Asylreport finden Sie auf: www.salzburg.gv.at/Asyl