Gedanken zum internationalen Tag der Muttersprache

 

Der heutige internationale Tag der Muttersprache steht im Zeichen der Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt sowie der Mehrsprachigkeit in unserer Gesellschaft. Er wird jedes Jahr am 21. Februar begangen.

Auch in Salzburg wachsen viele Kinder mit mehreren Sprachen auf und gehen spielerisch mit dieser Sprachenvielfalt um. Mit einer Leichtigkeit lassen sie sich auf ihr Gegenüber ein und verwenden die jeweils gemeinsame Sprache. Die Ergebnisse der Sprachforschungen sind bekannt: Wer die Erstsprache gut kann, dem fällt das Erlernen weiterer Sprachen leichter. Zudem ist die Muttersprache für jede und jeden von uns ein zentraler Teil unserer Identität. Wenn wir in der Welt unserer eigenen Sprache vertraut sind, dann finden wir auch den Weg zu anderen Sprachen und Kulturen leichter.

 

Wir müssen die Eltern ermutigen, mit ihren Kindern in ihrer Muttersprache zu kommunizieren. Dann lernen die Kinder spielerisch in Krabbelgruppe und Kindergarten unsere gemeinsame Sprache Deutsch. Kinder nähern sich mit Neugierde und Offenheit anderen Kulturen. Es ist unsere Aufgabe, gemeinsam mit den Kindern ein gutes Miteinander in sprachlicher und kulturelle Vielfalt aufzubauen.

 

Ich danke allen Sprachpädagoginnen und Sprachpädagogen, die Kindern in ihren Erstsprachen unterstützen und allen, die unsere gemeinsame Sprache Deutsch lehren.

 

 

Ich unterstütze das Frauen*Volksbegehren für mehr Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern.

Machen Sie mit! Unterzeichnen auch Sie! Am kommenden Montag den 12. Februar geht es los! Dann können wir alle unsere Unterstützungserklärungen für das Frauen-Volksbegehren abgeben. Nutzen auch Sie ihre Chance.

 

Warum ich das Frauen*Volksbegehren unterstütze?

Viele Frauen erfahren auch bei uns Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung. Für das Frauen-Volksbegehren hat sich eine österreichweite starke Initiative zusammengefunden, um für die Rechte von Frauen einzustehen und klare Forderungen an die österreichische Bundesregierung zu stellen. Nun geht es darum, mindestens 8.100 Unterstützungserklärungen in ganz Österreich zu sammeln und die Aktivistinnen und Aktivisten zu unterstützen.

 

Ziel des Frauen*Volksbegehren ist mehr Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern – in allen Bereichen unseres Zusammenlebens. Wir müssen gemeinsam alles daran setzen, dass endlich die riesigen Einkommensunterschiede beseitigt, Arbeit gerecht verteilt, Frauenarmut bekämpft und unsere Selbstbestimmung gestärkt wird. Das Frauen*Volksbegehren ist ein wichtiger Beitrag für eine Gesellschaft in der nicht nur für Männer, sondern auch für uns Frauen ALLES möglich ist.

 

Volksbegehren als unsere Chance

Es braucht insgesamt 8.100 Unterschriften damit das Frauen*Volksbegehren eingeleitet werden kann und die frauenpolitischen Forderungen durchgesetzt werden können. Alle Wahlberechtigten können bei ihren Gemeindeämtern bis zum 12. März sie Unterstützungserklärung abgeben. In der Stadt Salzburg kann beim Gemeindeamt im Schloss Mirabell unterzeichnet werden.

Mehr zum Frauen*Volksbegehren

 

 

Wie wir unsere Elementarpädagogik zukunftsfit machen

Immer mehr Kinder werden in Krabbelgruppen, Kindergärten, Horten, Schulkindgruppen, alterserweiterten Kindergartengruppen oder alterserweiterten Gruppen betreut. Viele Gemeinden bauen ihr Kinderbildungsangebot stark aus. Insgesamt hat sich die Anzahl der betreuten Kinder in den vergangenen vier Jahren um 1.828 Mädchen und Buben erhöht. Dieser Boom hat einen deutlichen Effekt auf den Arbeitsmarkt: Insgesamt 3.394 Frauen und Männer arbeiten im laufenden Bildungsjahr 2017/2018 in Kindergärten, Horten und Co. Das sind um 628 mehr Angestellte als noch vor vier Jahren und damit ein starkes Plus von 23 Prozent.

Diese Zahlen konnte ich heute, Mittwoch den 24.1.,  anlässlich der Eröffnung einer Tagung zur Elementarpädagogik an der Universität Salzburg präsentieren. Gemeinsam mit  Vizerektor Erich Müller stellt ich zudem die neue Studienergänzung Elementarpädagogik vor.

 

Anzahl der Einrichtungen steigt

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Wieder Zuwachs in der Salzburger Kinderbetreuung

Der neue Bericht der Salzburger Landesstatistik zur Kinderbildung- und Betreuung belegt deutlich: Der Boom in der Kinderbetreuung hält weiter an. Auch im laufenden Kinderbetreuungsjahr gibt es Zuwachs in den institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen. Insgesamt werden 2017/18 um 513 Kinder zusätzlich betreut, davon 123 in Krabbelgruppen, 240 in Kindergärten, 24 in Horten und 226 in alterserweiterten Gruppen. Die Kinderzahlen in alterserweiterten Kindergartengruppen (-70) und Schulkindgruppen (-30) haben leicht abgenommen. Insgesamt besuchen nun 20.770 Kinder institutionelle Betreuungsreinrichtungen.

Bei zahlreichen Besuchen in Kindergärten und Krabbelgruppen in allen Salzburger Bezirken konnte ich mir zuletzt ein gutes Bild von den vielen neuen Verbesserungen verschaffen. In vielen Salzburger Gemeinden werden Spielplätze renoviert und das Angebot an Plätzen ausgebaut. Die neuen Zahlen der Landesstatistik bestätigen diesen positiven Kurs nun deutlich. Gemeinsam sind wir hier auf dem richtigen Weg. Besonders freut mich auch, dass die pädagogische Qualität in den Einrichtungen stetig angehoben wird. Ich danke herzlich allen Pädagoginnen und Pädagogen für die engagierte Arbeit. Sie begleiten die Kinder sehr beherzt und kompetent in ihrer Entwicklung und sorgen dafür, dass die Eltern Familie und Beruf gut vereinbaren können.

Immer mehr Kinder ganztägig betreut

Stark zugenommen hat der Anteil jeder Kinder, die eine Betreuungseinrichtung am Vormittag und Nachmittag besuchen. Dieser Anteil wurde von 32,0 Prozent auf 34,4 Prozent gesteigert. Am deutlichsten ist die Zunahme bei den Krabbelgruppen von 59,2 Prozent auf 62,8 Prozent und in den Kindergärten von 28,9 Prozent auf 30,5 Prozent. In den alterserweiterten Gruppen blieb der Wert mit 35,9 Prozent konstant.

Aufschlussreich sind auch die Auswertungen nach Altersgruppen. Bei den unter Dreijährigen besuchen nun um 230 mehr Kinder Betreuungseinrichtungen, bei den Drei bis unter Sechsjährigen besuchen zusätzlich 373 Kinder Kindergarten und Co.

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Eine Betriebstagesmutter jetzt auch erstmals im Pongau

Kinder brauchen liebevolle, kompetente Betreuung. Mütter und Väter brauchen Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Betriebstageseltern bieten beides. Vor rund zwei Jahren ermöglichte die Firma Siconnex in Hof bei Salzburg als erstes Salzburger Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kinderbetreuung in unmittelbarer Nähe zum eigenen Arbeitsplatz. Gestern Montag (13.11.2017) nahm nun die erste Pongauer Tagesmutter in der Krankenanstalt Dr. Aufmesser in Radstadt ihre Arbeit auf.

Das neue Betreuungsangebot ist eine gute Ergänzung zu Krabbelgruppen und Kindergärten. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Tageselternzentrums (TEZ) Gerhard Pöttler, Bezirkshauptmann Harald Wimmer, Bürgermeister Josef Tagwercher und Vizebürgermeister Johann Warter durfte ich die Betriebstageseltern-Betreuung eröffnen. Damit startet die erste Pongauer Firma mit der Betreuung durch eine Betriebstagesmutter. Derzeit werden sieben Kinder von einer Mitarbeiterin des Zentrums für Tageseltern (TEZ) betreut. Die Mädchen und Buben im Alter von drei Monaten bis vier Jahren sind zu unterschiedlichen Zeiten anwesend. „Unsere Mitarbeiterinnen sind wichtige Stützen für unser Unternehmen. Mit der neuen Betriebstagesmutter soll der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer Babypause so leicht wie möglich gestaltet werden“, betonte Doris Aufmesser von der Krankenanstalt Dr. Aufmesser.

 

Vierter Salzburger Betrieb mit Betriebstageseltern

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Oskar, Theresa und Christian haben viel gelesen und gewonnen

Oskar, Theresa und Christian sind drei junge Salzburgerinnen und Salzburger, die in diesem Sommer viel gelesen und damit gewonnen haben. Sie sind damit drei von 4.400 Kindern und Jugendlichen, die spannende Reisen im Kopf erleben durften. Der Lesesommer bildet auf unterhaltsame Weise.

Rekord-Lesesommer 2017

Mit 4.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Lesesommer heuer so beliebt wie noch nie. Insgesamt wurden 600 Lesepässe mehr als im Vorjahr abgegeben. Bei 60 Bibliotheken in ganz Salzburg konnten den ganzen Sommer über Bücher ausgeliehen werden. Die Entlehnungen der fleißigen Leserinnen und Leser wurden danach im Lesepass dokumentiert. Der Lesesommer ist übrigens auch heuer wieder überwiegend weiblich. Insgesamt nahmen 2.474 Mädchen und 1.919 Burschen teil.

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Grödig wird noch familienfreundlicher

Kürzlich durfte ich gemeinsam mit Bürgermeister Richard Hemetsberger das neue Kinderbildungszentrum (KiBiZ) im Grödiger Ortsteil Fürstenbrunn eröffnen. Mit dem neuen KiBiZ setzt die Gemeinde Grödig einen weiteren bedeutenden Schritt als familienfreundliche Gemeinde. Die Betreuung der Jüngsten wird in der Flachgauer Gemeinde sehr ernst genommen. Viele Grödiger Mütter und Väter können so Familienleben und Beruf besser unter einen Hut bekommen, denn das neue KiBiZ bietet neben mehr Plätzen auch gute Öffnungszeiten und attraktive Ferienangebote an.

Vorzeigegemeinde für gute Kinderbetreuung

Mit dem Neubau in Fürstenbrunn setzt die 7.200 Einwohner starke Gemeinde Grödig kräftige Impulse und wird zur Vorzeigegemeinde für gute Kinderbetreuung. Das KiBiZ Fürstenbrunn soll den Mädchen und Buben ideale Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung bieten. Im neu errichteten Haus werden dabei Kinder von 18 Monaten bis elf Jahren in unterschiedlichsten Betreuungsformen begleitet. Je zwei Krabbelgruppen, alterserweiterte Gruppen, Schulkind- und Kindergartengruppen werden hier künftig geführt. 3,8 Millionen Euro wurden investiert.

Mehr Angebote an Kinderbetreuungsplätzen gibt es aber nicht nur im Ortsteil Fürstenbrunn, auch im Ortsteil St. Leonhard wurde eine neue zusätzliche alterserweiterte Gruppe eingerichtet.