Eine Betriebstagesmutter jetzt auch erstmals im Pongau

Kinder brauchen liebevolle, kompetente Betreuung. Mütter und Väter brauchen Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Betriebstageseltern bieten beides. Vor rund zwei Jahren ermöglichte die Firma Siconnex in Hof bei Salzburg als erstes Salzburger Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kinderbetreuung in unmittelbarer Nähe zum eigenen Arbeitsplatz. Gestern Montag (13.11.2017) nahm nun die erste Pongauer Tagesmutter in der Krankenanstalt Dr. Aufmesser in Radstadt ihre Arbeit auf.

Das neue Betreuungsangebot ist eine gute Ergänzung zu Krabbelgruppen und Kindergärten. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Tageselternzentrums (TEZ) Gerhard Pöttler, Bezirkshauptmann Harald Wimmer, Bürgermeister Josef Tagwercher und Vizebürgermeister Johann Warter durfte ich die Betriebstageseltern-Betreuung eröffnen. Damit startet die erste Pongauer Firma mit der Betreuung durch eine Betriebstagesmutter. Derzeit werden sieben Kinder von einer Mitarbeiterin des Zentrums für Tageseltern (TEZ) betreut. Die Mädchen und Buben im Alter von drei Monaten bis vier Jahren sind zu unterschiedlichen Zeiten anwesend. „Unsere Mitarbeiterinnen sind wichtige Stützen für unser Unternehmen. Mit der neuen Betriebstagesmutter soll der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einer Babypause so leicht wie möglich gestaltet werden“, betonte Doris Aufmesser von der Krankenanstalt Dr. Aufmesser.

 

Vierter Salzburger Betrieb mit Betriebstageseltern

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Oskar, Theresa und Christian haben viel gelesen und gewonnen

Oskar, Theresa und Christian sind drei junge Salzburgerinnen und Salzburger, die in diesem Sommer viel gelesen und damit gewonnen haben. Sie sind damit drei von 4.400 Kindern und Jugendlichen, die spannende Reisen im Kopf erleben durften. Der Lesesommer bildet auf unterhaltsame Weise.

Rekord-Lesesommer 2017

Mit 4.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Lesesommer heuer so beliebt wie noch nie. Insgesamt wurden 600 Lesepässe mehr als im Vorjahr abgegeben. Bei 60 Bibliotheken in ganz Salzburg konnten den ganzen Sommer über Bücher ausgeliehen werden. Die Entlehnungen der fleißigen Leserinnen und Leser wurden danach im Lesepass dokumentiert. Der Lesesommer ist übrigens auch heuer wieder überwiegend weiblich. Insgesamt nahmen 2.474 Mädchen und 1.919 Burschen teil.

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Grödig wird noch familienfreundlicher

Kürzlich durfte ich gemeinsam mit Bürgermeister Richard Hemetsberger das neue Kinderbildungszentrum (KiBiZ) im Grödiger Ortsteil Fürstenbrunn eröffnen. Mit dem neuen KiBiZ setzt die Gemeinde Grödig einen weiteren bedeutenden Schritt als familienfreundliche Gemeinde. Die Betreuung der Jüngsten wird in der Flachgauer Gemeinde sehr ernst genommen. Viele Grödiger Mütter und Väter können so Familienleben und Beruf besser unter einen Hut bekommen, denn das neue KiBiZ bietet neben mehr Plätzen auch gute Öffnungszeiten und attraktive Ferienangebote an.

Vorzeigegemeinde für gute Kinderbetreuung

Mit dem Neubau in Fürstenbrunn setzt die 7.200 Einwohner starke Gemeinde Grödig kräftige Impulse und wird zur Vorzeigegemeinde für gute Kinderbetreuung. Das KiBiZ Fürstenbrunn soll den Mädchen und Buben ideale Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung bieten. Im neu errichteten Haus werden dabei Kinder von 18 Monaten bis elf Jahren in unterschiedlichsten Betreuungsformen begleitet. Je zwei Krabbelgruppen, alterserweiterte Gruppen, Schulkind- und Kindergartengruppen werden hier künftig geführt. 3,8 Millionen Euro wurden investiert.

Mehr Angebote an Kinderbetreuungsplätzen gibt es aber nicht nur im Ortsteil Fürstenbrunn, auch im Ortsteil St. Leonhard wurde eine neue zusätzliche alterserweiterte Gruppe eingerichtet.

Kindergarten Faistenau eröffnet

Nach einer rund einjährigen Bauphase wurde der neue Kindergarten in Faistenau rechtzeitig für das neue Kindergartenjahr fertiggestellt und letzten Sonntag, dem 1. Oktober, eröffnet. Das neue freundliche Holzhaus ist ein Ort zum Wohlfühlen und ermöglicht eine pädagogisch vielseitige Begleitung aller Kindergruppen. Die Gemeinde Faistenau tätigt hier eine wichtige Investition in die Verbesserung der Kinderbetreuung. Der neue Kindergarten ist nun in einem komplett in Holz ausgeführten Gebäude untergebracht. Dort werden ab sofort drei Kindergartengruppen, zwei Krabbelgruppen und eine alterserweiterte Gruppe geführt. Die Kinder können sich auf freundliche und lichtdurchflutete Räume freuen. Das Holzhaus ist nämlich mit besonders großen Fenstern ausgestattet. Ein weiterer Glanzpunkt ist der neu gestaltete großzügige Garten.

Bild: Faistenau: Eröffnung des neuen Kindergartens, Foto: Franz Neumayr  LMZ   01.10.2017. Die Kinder des neuen Kindergartens bei der Eröffnungsfeier mit Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Angela Lindner (Land Salburg), Martina Berthold (Land Salzburg), Josef Wörndl (Bürgermeister Faistenau), Gertrude Langer (Kindergartenleiterin Faistenau).

Mit der Familien-App schneller zu Vergünstigungen kommen

Vor etwas über einem Jahr wurde die neue Familienpass-App präsentiert. Nun liegt die jüngste Bilanz vor und sie zeigt ein äußerst erfolgreiches erstes Jahr. Mehr als 10.000 Mal wurde die App für iPhones und Android-Smartphones bis heute Montag, 18. September, heruntergeladen. Unser digitales Angebot trifft genau die Bedürfnisse vieler Eltern. Die App hilft zeigt auf, wo es Vergünstigungen beim Familieneinkauf gibt. Und sie macht die Freizeitplanung für die ganze Familie viel einfacher. So können Veranstaltungen zum Beispiel nach Bezirken gefiltert werden. Praktisch ist auch, dass die Suche auf das Alter der Kinder angepasst werden kann. Mit der App haben Mamas, Papas, Opas und Omas immer und überall aktuellen Zugriff auf die vielfältigen Angebote in ganz Salzburg. Über die Volltextsuche kann auch auf die besonderen Familieninteressen eingegangen werden. Die News-Funktion informiert zudem tagesaktuell zu Familienthemen und weist auf zeitlich befristete Aktionen hin.

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2.900 Kinder begeisterten sich für die Welt des Sports

2.900 Mädchen und Buben probierten in der ersten Woche der Sommeraktion „Jugend zum Sport“ bei bestem Wetter insgesamt 24 Sportarten aus. Unter professioneller Betreuung der 90 Trainerinnen und Trainer wurde im Universitäts- und Landessportzentrum (ULSZ) Rif gekickt, gerudert, geturnt oder sogar Golf gespielt. Die beliebtesten Sportarten waren bislang Rhönradturnen, Trampolinspringen und Tischtennis, dicht gefolgt vom ewigen Klassiker Fußball. Gestern startete die zweite Woche.

Kick mit Nationalteamspielerin Carolin Grössinger in Rif

ich besuchte heute, Dienstag, 29. August, gemeinsam mit Nationalteamspielerin und Torhüterin des FC Bergheim Carolin Größinger das ULSZ Rif, um mit den Kindern eine Runde Fußball zu spielen. Auch immer mehr Mädchen begeistern sich für den Fußball. Auch wenn sie bis 16 Jahre noch in gemischten Teams mitspielen können, braucht es vor allem für die Zeit danach professionell geführte Frauenteams. Davon gibt es einfach noch zu wenige. Wir müssen jetzt den kräftigen Energieschub der Europameisterschaft nutzen und den Mädchen- und Frauenfußball in Salzburg ausbauen. Einige Verbesserungen konnten kürzlich eingeführt werden. So bietet der Salzburger Fußballverband (SFV) ein wöchentliches Training für Mädchen und junge Frauen an.

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Kinderrechte im Fokus

 

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung eröffnete  am Montag in Salzburg heute zum 66. Mal seine Türen

Gemeinsam mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer eröffnete ich zu Beginn der Woche die 66. Internationale Pädagogische Werktagung in Salzburg. Bis Freitag steht damit das Thema der Kinderrechte im Mittelpunkt zahlreicher Vorträge und Workshops.

Kindern stehen Menschenrechte voll und ganz zu. Wir müssen uns heute dabei immer wieder die Frage stellen, wie wir die Kinder bestmöglich unterstützen können bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und der vollen Entfaltung ihrer Potenziale. Wir müssen allen Kindern eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen. Bei der Internationale Pädagogische Werktagung wird dieses so wichtige Thema umfassend auf Anspruch und Wirklichkeit geprüft. Ich danke dem Präsidenten der Werktagung Prof. Anton Bucher ausdrücklich für seinen Einsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit einer zeitgemäßen Erziehung und Kinderbildung.

Das Erbe von Janusz Korczak

Im Zentrum der 66. Internationale Pädagogische Werktagung steht übrigens der „Vater der Kinderrechte“,  der polnisch-jüdische Humanist, Schriftsteller, Pädagoge und Kinderarzt Janusz Korczak (1878-1942). Vor genau 75 Jahren begleitete Korczak 200 Waisenkinder in die Gaskammer im Vernichtungslager Treblinka, obwohl er nicht musste. Ein Augenzeuge, der Komponist Władysław Szpilman notierte damals dazu: „Lange Jahre seines Lebens hatte er mit den Kindern verbracht, und auch jetzt, auf dem letzten Weg, wollte er sie nicht allein lassen. Er wollte es ihnen leichter machen. Sie würden aufs Land fahren, erklärte er den Waisenkindern. Endlich könnten sie die abscheulichen, stickigen Mauern gegen Wiesen eintauschen, auf denen Blumen wüchsen, gegen Bäche, in denen man würde baden können, gegen Wälder, wo es so viele Beeren und Pilze gäbe. Er ordnete an, sich festtäglich zu kleiden, und so hübsch herausgeputzt, in fröhlicher Stimmung, traten sie paarweise auf dem Hof an.“

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung wird unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Anton Bucher vom Katholischen Bildungswerk Salzburg in Kooperation mit der Caritas Österreich und der Universität Salzburg durchgeführt.

Kinderrechte wurden übrigens erstmals 1959 von der UNO beschlossen und erst 1989 zur rechtsverbindlichen Kinderrechtskonvention erweitert. Nun sie sind diese Woche Generalthema der 66. Internationale Pädagogische Werktagung. „Wie sehen Kinderrechte genau aus“? „Inwieweit werden diese umgesetzt“? Und vor allem: „Wo und wie werden diese heute noch immer, verletzt?“ – das sind einige der Fragen, denen sich diese Woche zahlreiche Expertinnen und Experten widmen. Neben Vorträgen von namhafte Referentinnen und Referenten wird dieses zentrale Thema in Arbeitskreisen von unterschiedlichen Seiten her beleuchtet. Dabei wird auch der Umsetzung der Kinderrechte in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen nachgegangen.