Hilfe dort geben, wo diese am dringendsten benötigt wird.

Entwicklungszusammenarbeit hat in Salzburg eine lange Tradition. Bereits seit 1963 fördert das Land Salzburg entwicklungspolitische Projekte. Diese verbessern die Lebensbedingungen in betroffenen Ländern. Viele ehrenamtlich arbeitende Expertinnen und Experten des Salzburger Beirats für Entwicklungszusammenarbeit beraten über Förderprojekte und stehen den beiden Regionalkooperationen Salzburg-Singida und Salzburg – San Vicente unterstützend zur Seite. Aktuell wird hier unter anderem am sauberen Wasser für Tansania und an der Sicherung der Nahrungsmittelversorgung in El Salvador gearbeitet. Weiter Projekte von Salzburger Partnerorganisationen gibt es zudem in Nepal, Bolivien und Kolumbien. Nun wird neu ein Schulprojekt der Caritas Salzburg in der syrischen Stadt Lattakia unterstützt.

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Oskar, Theresa und Christian haben viel gelesen und gewonnen

Oskar, Theresa und Christian sind drei junge Salzburgerinnen und Salzburger, die in diesem Sommer viel gelesen und damit gewonnen haben. Sie sind damit drei von 4.400 Kindern und Jugendlichen, die spannende Reisen im Kopf erleben durften. Der Lesesommer bildet auf unterhaltsame Weise.

Rekord-Lesesommer 2017

Mit 4.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war der Lesesommer heuer so beliebt wie noch nie. Insgesamt wurden 600 Lesepässe mehr als im Vorjahr abgegeben. Bei 60 Bibliotheken in ganz Salzburg konnten den ganzen Sommer über Bücher ausgeliehen werden. Die Entlehnungen der fleißigen Leserinnen und Leser wurden danach im Lesepass dokumentiert. Der Lesesommer ist übrigens auch heuer wieder überwiegend weiblich. Insgesamt nahmen 2.474 Mädchen und 1.919 Burschen teil.

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Große Nachfrage nach Bildungsangeboten in der zweiten Lebenshälfte

 Weiterbildung ist in jedem Alter ein Gewinn für die Persönlichkeit. Ich freue mich für Urs Baumann, dass seine Idee zu einem Erfolgsprojekt geworden ist. Hinter dem Erfolgsprojekt Uni 55-PLUS steckt viel Engagement und Mut. Die Anzahl der Teilnehmenden hat sich im Laufe der Jahre beinahe verdoppelt. 488 Salzburgerinnen und Salzburger besuchten so im letzten Wintersemester die Lehrveranstaltungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren davon mehrfach: Sie erweitern ihr Wissen und schließen neue persönliche Kontakte über Altersgrenzen hinweg.

Viele Menschen haben in ihrer zweiten Lebenshälfte wieder mehr Zeit für eigene Interessen und wollen sich weiterentwickeln. Bei Uni 55-PLUS haben Frauen und Männer ab 55 Jahren die Gelegenheit zur Weiterbildung aus universitärem Niveau. Auch dieses Semester stehen wieder über 400 Lehrveranstaltungen zur freien Wahl. Kurse der Geologie, Ökologie und Zoologie bis hin zu Psychologie, Kunstgeschichte, Musik und Politik werden angeboten.

5 Jahre Uni für Alle ab 55 Jahren

Die Uni 55-PLUS feiert heuer ein Jubiläum. Vor 5 Jahren wurde dieses spezielle Bildungsangebot an der Paris-Lodron Universität Salzburg vom emeritierten Professor Urs Baumann mit viel Engagement und Mut gegründet. Landesrätin Martina Berthold, Rektor Heinrich Schmidinger und Geschäftsführer des Salzburger Hilfswerks Hermann Hagleitner begrüßten daher heute Mittwoch, den 18. Oktober rund 150 Gäste zur Festakt und zur Eröffnung des Studienjahres 2017/18 im Unipark. Musikalisch wurde der Auftakt vom Chor der Uni 55-PLUS und dem Beija-flor Quartett begleitet. Professorin Tina Hascher, Dekanin der Philosophisch-humanistischen Fakultät der Universität Bern hielt die Festrede mit dem Titel „Über die Generationen hinweg – gemeinsames Lernen an der Universität.“

Seit ihrem Start im Jahr 2012 hat sich die Uni 55-PLUs kontinuierlich entwickelt. Im letzten Wintersemester besuchten knapp 490 Frauen und Männer die vielfältigen Lehrveranstaltungen und arbeiteten an Forschungsprojekten mit, drei Jahre zuvor waren es insgesamt 300.

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Neue Vereinsakademie des Salzburger Bildungswerks ist gefragt

Viele Jugendliche, Frauen und Männer leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft in Freiwilligengruppen und Vereinen. Dabei stehen sie oftmals vor Fragen zu Haftungen, Vereinsrecht, Datenschutz oder Bildrechten. Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit bedeutet für mich persönlich auch, Unterstützung in diesen Rechts- und Organisationsfragen zu geben. Zu diesem Zweck wurde die neue Vereinsakademie des Salzburger Bildungswerks gegründet. Wie groß der Bedarf an fundierter Information ist, zeigt der Erfolg der Auftaktveranstaltung

60 Salzburgerinnen und Salzburger nutzten gestern, Dienstag, 10. Oktober, in Thalgau die Gelegenheit und informierten sich bei der Auftaktveranstaltung der neuen Vereinsakademie über rechtliche Fragen in der Freiwilligenarbeit. Ich freue mich, dass ich beim Auftakt der Vereinsakademie des Salzburger Bildungswerks mit dabei sein konnte.

Unter dem Titel „Risiko Ehrenamt“ informierte der Richter Bernhard Promegger über die Grundlagen zu Recht, Haftung und Versicherung in der Freiwilligenarbeit. Der Bedarf an fundierter Information ist groß. Rund 60 Frauen und Männer holten sich vom Experten Antworten auf ihre Fragen aus ihrem freiwilligen Engagement.

Freiwilliges Engagement hat in Salzburg – wie auch in Österreich – einen großen Stellenwert. Rund 46 Prozent der Bevölkerung (ab 15 Jahre) engagiert sich freiwillig. Freiwillige aus den Bereichen Soziale Dienste, Bildung, Sport, Jugend, Naturschutz, Katastrophenhilfsdienste, Blaulichtorganisationen, Integration, Brauchtumspflege, Politik, Alpenverein, Tierschutz, Jugendarbeit und Kultur nahmen am der Veranstaltung teil.

     Expertinnen und Experten stehen hilfreich zur Seite

In dieser neuen Informationsreihe des Salzburger Bildungswerks (SBW) vermitteln Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen wichtiges Handwerkszeug für die Vereinsarbeit im Ort. Rechtliches Detailwissen, aber auch Fähigkeiten in den Bereichen Public Relations und Werbung, Vereinsinterner Kommunikation, Fotografie oder auch Präsentation sind stark nachgefragt. Die neue Vereinsakademie gibt Antworten und steht allen engagierten Frauen und Männern mit Rat und Tat zur Seite.

Der nächste Infoabend zum Thema „Risiko Ehrenamt“ findet am 29. November 2017 in Seeham statt und ist ebenfalls bereits fast ausgebucht. „Ebenfalls im November gibt es erstmals in Saalfelden einen Abend zum Thema Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Auf Grund der großen Nachfrage werden zudem auch im Flachgau weitere Infoabende zum Thema Vereinsrecht angeboten“, so Alexander Glas vom Salzburger Bildungswerk.

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„salzburg privat“ übertrifft alle Erwartungen

Für alle, die noch Filmaufnahmen im Keller oder auf dem Dachboden haben: Bei dieser Aktion können alle Salzburgerinnen und Salzburger ihre alten analogen Filme abgeben. Diese werden dann kostenlos digitalisiert und auch archiviert. Die Initiative von Land Salzburg, Filmarchiv Austria und Salzburg 20.16 wurde im März dieses Jahres gestartet und übertrifft bislang alle Erwartungen. Wer noch mitmachen möchte, der sollte sich allerdings beeilen, denn „salzburg privat“ läuft nur noch bis Ende Oktober 2017.

Gemeinsam mit Kulturlandesrat Heinrich Schellhorn konnte ich letzten Freitag, dem 6.Oktober, im Stadtkino Hallein die ersten Ergebnisse von „Salzburg Privat“ bewundern. In der in Hallein gezeigten rund 30-minütigen Dokumentation „Salzburg privat. Amateurfilme machen Geschichte“ haben einige dieser „Schätze“ auf Zelluloid sowie Interviews mit fünf Personen, die bereits ihre Filme abgegeben haben, Eingang gefunden.

Bisher wurden von 1.249 Personen bereits rund 24.000 Filme abgegeben. Die Salzburger Aktion ist somit die erfolgreiche ihrer Art. In Salzburg sind es vor allem öffentliche Bibliotheken mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die sich bei diesem besonderen Projekt tatkräftig engagiert haben. Mehr als 60 Abgabestellen stehen auch den ganzen Oktober lang im gesamten Bundesland hilfreich zu Seite. Ich freue mich sehr über den großen Erfolg dieser Aktion.

Jetzt noch mitmachen: Anmeldung über Gratis-Hotline 0800 240040

Die Filme können im ganzen Bundesland in vielen öffentlichen Bibliotheken abgegeben werden. Dazu ist die Anmeldung über die Gratis-Hotline 0800 240040 notwendig, bei der auch der Übergabetermin vereinbart wird. Weitere Informationen unter www.salzburg.gv.at/privat

Bild: Erste Präsentation der Filme „Salzburg privat – Amateurfilme machen Geschichte“ im Stadtkino Hallein Foto: Franz Neumayr LMZ 6.10.2017
Im Bild v.l. Mella Blazovich (Land Salzburg, Büro 2016), Landesrätin Martina Berthold, Filmemacher Stefan Aglassinger, LR Heinrich Schellhorn, Filmemacher Wolfram Paulus und Ernst Kieninger (Leiter des Filmarchivs Austria). Vorne im Bild Einreicher der Filme

Grödig wird noch familienfreundlicher

Kürzlich durfte ich gemeinsam mit Bürgermeister Richard Hemetsberger das neue Kinderbildungszentrum (KiBiZ) im Grödiger Ortsteil Fürstenbrunn eröffnen. Mit dem neuen KiBiZ setzt die Gemeinde Grödig einen weiteren bedeutenden Schritt als familienfreundliche Gemeinde. Die Betreuung der Jüngsten wird in der Flachgauer Gemeinde sehr ernst genommen. Viele Grödiger Mütter und Väter können so Familienleben und Beruf besser unter einen Hut bekommen, denn das neue KiBiZ bietet neben mehr Plätzen auch gute Öffnungszeiten und attraktive Ferienangebote an.

Vorzeigegemeinde für gute Kinderbetreuung

Mit dem Neubau in Fürstenbrunn setzt die 7.200 Einwohner starke Gemeinde Grödig kräftige Impulse und wird zur Vorzeigegemeinde für gute Kinderbetreuung. Das KiBiZ Fürstenbrunn soll den Mädchen und Buben ideale Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung bieten. Im neu errichteten Haus werden dabei Kinder von 18 Monaten bis elf Jahren in unterschiedlichsten Betreuungsformen begleitet. Je zwei Krabbelgruppen, alterserweiterte Gruppen, Schulkind- und Kindergartengruppen werden hier künftig geführt. 3,8 Millionen Euro wurden investiert.

Mehr Angebote an Kinderbetreuungsplätzen gibt es aber nicht nur im Ortsteil Fürstenbrunn, auch im Ortsteil St. Leonhard wurde eine neue zusätzliche alterserweiterte Gruppe eingerichtet.

Kindergarten Faistenau eröffnet

Nach einer rund einjährigen Bauphase wurde der neue Kindergarten in Faistenau rechtzeitig für das neue Kindergartenjahr fertiggestellt und letzten Sonntag, dem 1. Oktober, eröffnet. Das neue freundliche Holzhaus ist ein Ort zum Wohlfühlen und ermöglicht eine pädagogisch vielseitige Begleitung aller Kindergruppen. Die Gemeinde Faistenau tätigt hier eine wichtige Investition in die Verbesserung der Kinderbetreuung. Der neue Kindergarten ist nun in einem komplett in Holz ausgeführten Gebäude untergebracht. Dort werden ab sofort drei Kindergartengruppen, zwei Krabbelgruppen und eine alterserweiterte Gruppe geführt. Die Kinder können sich auf freundliche und lichtdurchflutete Räume freuen. Das Holzhaus ist nämlich mit besonders großen Fenstern ausgestattet. Ein weiterer Glanzpunkt ist der neu gestaltete großzügige Garten.

Bild: Faistenau: Eröffnung des neuen Kindergartens, Foto: Franz Neumayr  LMZ   01.10.2017. Die Kinder des neuen Kindergartens bei der Eröffnungsfeier mit Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Angela Lindner (Land Salburg), Martina Berthold (Land Salzburg), Josef Wörndl (Bürgermeister Faistenau), Gertrude Langer (Kindergartenleiterin Faistenau).