Talente stärken

 Das START-Stipendium gibt heuer Unterstützung für drei junge Menschen mit Migrationshintergrund. Es stärkt Talente und fördert damit Integration. Bereits zum 7. Mal wurden heuer wieder START-Stipendien an junge Menschen mit Migrationshintergrund vergeben, die auf ihrem Weg zur Matura sind und sich in ihrer Freizeit sozial und kulturell engagieren.

Heuer wurden drei Jugendliche in das START-Stipendienprogramm aus den zahlreichen Bewerbungen neu aufgenommen. Zudem gibt es einen neuen Anwärter für das Stipendium. Die Gymnasiastin Eisha Mustafa aus Pakistan, die zwei HTL-Schüler Maisam Taheri aus Afghanistan und Roni Ali aus Syrien und Start-Anwärter Rohullah Muhammadi aus Afghanistan besuchten gestern, Dienstag, 19. September, Landesrätin Martina Berthold, die sich von den Leistungen der Jugendlichen begeistert zeigt: Jeder der START-Stipendiatinnen und Stipendiaten ist für mich ein starkes Vorbild. Sie engagieren sich für die Gesellschaft und nehmen ihre Zukunft in die Hand. Das beeindruckt mich. Gerade in Zeiten, in denen alle von Integration reden, zeigen die Stipendiatinnen und Stipendiaten wie man Integration lebt.

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Equal Pension Day erreicht

Heute, am 26.7.2017 ist es soweit, nun ist im Bundesland Salzburg der „Equal Pension Day“ erreicht. Dieser Tag zeigt die riesige Pensionslücke zwischen Frauen und Männern an. Bis zu diesem Tag haben Männer in Salzburg bereits jene Alterspension bezogen, die Frauen erst mit Jahresende erreichen werden.

Dieser riesige Unterschied bei den Pensionen von Frauen und Männern ist dramatisch und er zeigt uns, wie wichtig es ist, sich für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen. Dazu gehören angemessene Gehälter, geteilte Versorgungspflichten und gute Rahmenbedingungen, damit Mütter Familie und Beruf besser unter einen Hut bekommen können. Nur so können wir künftig für mehr Ausgleich und Gerechtigkeit sorgen

 

Fakten: 58% der Pensionsbezüge von Männern

Der Einkommensbericht 2016 des österreichischen Rechnungshofes beziffert die durchschnittliche Jahrespension von Frauen auf 13.902 Euro. Männer hingegen beziehen eine Pension von 23.802 Euro jährlich. Frauen erhalten somit nur 58 Prozent der Pensionsbezüge der Männern.

Die Statistik belegt deutlich, dass Frauen häufiger im Alter von Armut betroffen sind. Benachteiligungen in der Zeit der Erwerbsarbeit wirken für Frauen bis ins hohe Alter fort.

Die Gründe dafür sind mehrfach: Niedrigere Einkommen, längere Karenzeiten, ein hoher Teilzeit-Anteil führen zu durchschnittlich geringeren Pensionsbezügen bei Frauen. Tatsächlich orientiert sich unser Pensionssystem nur an der Erwerbsbiografie der Männer. Die Lebensrealitäten der Frauen werden nicht beachtet.

 

Beratung für Frauen für den Wiedereinstig in die Berufswelt 

In Salzburg steht das Kompetenzzentrum Frau & Arbeit all jenen Frauen zur Seite, die Rat und Hilfe beim Wiedereinstig in das Arbeitsleben suchen. Umfangreiche Beratung wird zudem zu allen Fragen rund um die berufliche Laufbahn und Selbstständigkeit, in Rechtsfragen oder für Alleinerziehende angeboten. Mit den beiden Frauenberufszentren in Bischofshofen und Zell am See oder mobiler Beratung in 9 Salzburger Gemeinden (Abtenau, Hof, Kuchl, Oberalm, Seekirchen, Strasswalchen, Strobl, Thalgau und Oberalm) ist Frau & Arbeit breit aufgestellt

Mehr zu Frau & Arbeit auf: http://www.frau-und-arbeit.at

Mehr zum Equal Pension Day auf der Seite der AK

Salzburg ist Vorreiter mit Master der Elementarpädagogik

Die Bildungsarbeit mit Kindern ist ganz entscheidend von der Professionalität der Pädagoginnen und Pädagogen geprägt. Mit Juli 2017 gibt es in Österreich erstmals auf Masterniveau ausgebildete Elementarpädagoginnen und -pädagogen. Auf die Beine gestellt wurde der Lehrgang in Salzburg. In Zusammenarbeit von Universität Salzburg, dem Zentrum für Kindergartenpädagogik des Landes Salzburg und dem Bildungszentrum St. Virgil Salzburg entstand ein dreijähriger berufsbegleitender Universitätslehrgang mit international lehrenden Dozentinnen und Dozenten. Jetzt halten die ersten 24 Master-Abschluss in Händen. Mit dem neuen Master entwickeln wir die Qualität in der Elementarpädagogik einen großen Schritt weiter.

Von Salzburg Nach Wien

Der Wiener Sportkindergarten Monpti ist nun die erste Kinderbertruungseinrichtung, die von einer Pädagogin mit dem international anerkannten „Master in Elementarpädagogik“ geleitet wird. Yvonne Müllner hat gemeinsam mit ihren Kolleginnen und  aus anderen Bundesländern erstmals in Österreich den international anerkannten Titel „Master in Elementarpädagogik“ erworben.

Viele neue Betätigungsfelder

Die 24 Absolventinnen und Absolventen haben das Studium neben dem Beruf absolviert. Mit der neuen Kompetenz erschließen sich für die frischgebackenen Master neue Arbeitsbereiche, so zum Beispiel in der Begleitung ihrer Kolleginnen und Kollegen beispielsweise als Coaches oder Trainerinnen und Trainer, oder auch in der Aus- und Weiterbildung oder der Begleitung von Praktikantinnen und Praktikanten.

Hier gibt es mehr Infos zum neuen Lehrgang

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Kinderrechte im Fokus

 

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung eröffnete  am Montag in Salzburg heute zum 66. Mal seine Türen

Gemeinsam mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer eröffnete ich zu Beginn der Woche die 66. Internationale Pädagogische Werktagung in Salzburg. Bis Freitag steht damit das Thema der Kinderrechte im Mittelpunkt zahlreicher Vorträge und Workshops.

Kindern stehen Menschenrechte voll und ganz zu. Wir müssen uns heute dabei immer wieder die Frage stellen, wie wir die Kinder bestmöglich unterstützen können bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und der vollen Entfaltung ihrer Potenziale. Wir müssen allen Kindern eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen. Bei der Internationale Pädagogische Werktagung wird dieses so wichtige Thema umfassend auf Anspruch und Wirklichkeit geprüft. Ich danke dem Präsidenten der Werktagung Prof. Anton Bucher ausdrücklich für seinen Einsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit einer zeitgemäßen Erziehung und Kinderbildung.

Das Erbe von Janusz Korczak

Im Zentrum der 66. Internationale Pädagogische Werktagung steht übrigens der „Vater der Kinderrechte“,  der polnisch-jüdische Humanist, Schriftsteller, Pädagoge und Kinderarzt Janusz Korczak (1878-1942). Vor genau 75 Jahren begleitete Korczak 200 Waisenkinder in die Gaskammer im Vernichtungslager Treblinka, obwohl er nicht musste. Ein Augenzeuge, der Komponist Władysław Szpilman notierte damals dazu: „Lange Jahre seines Lebens hatte er mit den Kindern verbracht, und auch jetzt, auf dem letzten Weg, wollte er sie nicht allein lassen. Er wollte es ihnen leichter machen. Sie würden aufs Land fahren, erklärte er den Waisenkindern. Endlich könnten sie die abscheulichen, stickigen Mauern gegen Wiesen eintauschen, auf denen Blumen wüchsen, gegen Bäche, in denen man würde baden können, gegen Wälder, wo es so viele Beeren und Pilze gäbe. Er ordnete an, sich festtäglich zu kleiden, und so hübsch herausgeputzt, in fröhlicher Stimmung, traten sie paarweise auf dem Hof an.“

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung wird unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Anton Bucher vom Katholischen Bildungswerk Salzburg in Kooperation mit der Caritas Österreich und der Universität Salzburg durchgeführt.

Kinderrechte wurden übrigens erstmals 1959 von der UNO beschlossen und erst 1989 zur rechtsverbindlichen Kinderrechtskonvention erweitert. Nun sie sind diese Woche Generalthema der 66. Internationale Pädagogische Werktagung. „Wie sehen Kinderrechte genau aus“? „Inwieweit werden diese umgesetzt“? Und vor allem: „Wo und wie werden diese heute noch immer, verletzt?“ – das sind einige der Fragen, denen sich diese Woche zahlreiche Expertinnen und Experten widmen. Neben Vorträgen von namhafte Referentinnen und Referenten wird dieses zentrale Thema in Arbeitskreisen von unterschiedlichen Seiten her beleuchtet. Dabei wird auch der Umsetzung der Kinderrechte in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen nachgegangen.

Familienpass-App: Jetzt sind die Elternbriefe mit dabei

Elternbriefe setzen auf zeitgemäße Information und sind ab sofort in der Familienpass-App integriert

Seit 40 Jahren sind die Elternbriefe ein hilfreicher Begleiter und kostenloser Ratgeber. Eltern bekommen notwendige wie hilfreiche Tipps, etwa was nach der Geburt alles zu tun ist, wie man mit dem ‚Fremdeln‘ der Kinder umgehen kann, wie der Kontakt mit giftigen Putzmitteln vermieden werden kann und vieles mehr. Besonders freut mich, dass die Briefe nun auch in die erfolgreiche Familienpass-App integriert sind.

Jetzt kostenlose Familienpass-App herunterladen

Die Familienpass-App fürs Smartphone steht im iOS AppStore und im Android Play-Store kostenlos zum Download zur Verfügung. Die Ausstellung des Familienpasses selbst erfolgt wiederum kostenlos und unbürokratisch bei jeder Wohnsitzgemeinde. Für Familien aus der Stadt Salzburg erfolgt die Ausstellung des Familienpasses beim Bürgerservice der Stadt Salzburg im Schloss Mirabell.

Mit der App lassen sich schnell Vergünstigungen und Angebote für Familien in der Umgebung finden. Einmal tippen und es werden familienfreundliche Veranstaltungen und Ferienprogramme aufgelistet. Und die App ersetzt den Familienpass, indem man einmalig einen QR-Code einscannt, der auf allen neu ausgestellten Familienpässen aufgedruckt ist. Die App wurde bereits mehr als 7.000 Mal heruntergeladen.

Elternbriefe einfach online bestellen

Die Elternbriefe sind ein kostenloses Angebot des Landes in Zusammenarbeit mit dem Salzburger Bildungswerk für alle Salzburger Eltern. Die Elternbriefe werden seit 40 Jahren von Land Salzburg gemeinsam mit dem Salzburger Bildungswerk herausgegeben. Die Elternbriefe lassen sich auch im bewährten Postversand kostenlos bestellen. 170523_60 (sm/ram)

50 Salzburgerinnen, die sich für Gemeinde und Demokratie engagieren wollen

Landesrätin Martina Berthold mit vier starken Salzburgerinnen im Austausch: Bürgermeisterin Michaela Höfelsauer (Lend, 1. v. li.), Bürgermeisterin Sonja Ottenbacher (Stuhlfelden, 2. v. li.), Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner (Anif, 2. v. re.) und Bürgermeisterin Monika Schwaiger (Seekirchen, 1. v. re.).

Viele Frauen wollen sich im Gemeindeleben einbringen oder unsere Demokratie aktiv mitgestalten. Der Lehrgang ‚Frau gestaltet mit‘ zeigt, wie Frau Verantwortung in Politik, Zivilgesellschaft oder Interessensvertretungen übernehmen kann.

Insgesamt 50 Frauen besuchen derzeit die drei Lehrgänge „Frau gestaltet mit“, welche jeweils gebündelt für die Bezirke Pinzgau und Pongau, den Flachgau und den Tennengau sowie für den Lungau angeboten werden.

Neben praxisorientierten Grundlagen wird bei den Lehrgängen umfangreiches Wissen zu Themen wie Wahlrecht und Gemeindehaushalt vermittelt. Im Lungau finden sich regelmäßig acht Frauen zu den Workshops und Seminaren ein. Zum Start berichteten dort z.B. Christine Macheiner (ÖVP), Monika Weilharter (Grüne), Melitta Pristovnik (SPÖ) und Petra Krznar (FPÖ) zum Berufsalltag einer Politikerin. Die Journalistin und ehrenamtliche PR-Managerin Maria Riedler informierte zur Öffentlichkeits- und Medienarbeit.

Im Lungau werden die Kurse vom Lungauer Frauennetzwerk organisiert, im Flachgau und Tennengau von Frau & Arbeit und im Pinzgau wie Pongau vom Verein KOKON. Die drei Lehrgänge laufen noch bis zum Oktober 2017.

Termin zum Vormerken

Anlässlich des Politiklehrganges „Frau gestaltet mit“ wird sich Landesrätin Martina Berthold am Donnerstag, 8. Juni, im Schloss Kleßheim dem Thema „Wie gehe ich mit Turbulenzen um“ widmen und mit Salzburger Politikerinnen über die Zukunft von Frauen in der Politik diskutieren.

 

Was Salzburg mit El Salvador und Tansania verbindet

Entwicklungspolitische Regionalkooperationen des Landes Salzburg sichern sauberes Wasser und ermöglichen Ernährungssicherheit.

Sauberes Wasser, lesen und schreiben lernen oder die Sicherung der Nahrungsmittelversorgung und Umstieg auf Bio-Landbau – das sind beispielhafte Erfolge der Entwicklungszusammenarbeit des Landes Salzburg. Heuer werden insgesamt 13 Projekte unterstützt, 20 Prozent der gesamten Landesgelder für Entwicklungszusammenarbeit sind für Projekte in den zwei Schwerpunktregionen San Vicente in El Salvador sowie Singida in Tansania reserviert. Der Entwicklungspolitische Beirat des Landes wählt die Projekte aus und begleitet die Umsetzung.

Die Entwicklungspolitischen Regionalkooperationen des Landes Salzburg sichern sauberes Wasser in Tansania und die Nahrungsmittelversorgung in El Salavdor. Der Entwicklungspolitische Beirat der Salzburger Landesregierung und die vielen ehrenamtlich tätigen Mitglieder ermöglichen mit ihren persönlichen Erfahrungen und ihrem großen Einsatz diese Regionalkooperationen. Bei allen Projekten steht vor allem die Stärkung der Frauen in der dortigen Gesellschaft im Mittelpunkt.

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