Salzburg hat ein neues Studium der Pharmazie

Mit diesem Herbstmeister startet an der Medizinischen Privatuniversität der neue Studiengang der Pharmazie. 26 Studentinnen und Studenten machen den Anfang. Sie haben diese Tage an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) mit dem neuen Studiengang der Pharmazie begonnen.

Fünf Jahre dauert das Pharmaziestudium an der PMU insgesamt. Es ist teamorientiert und multiprofessionell aufgebaut und geht damit direkt auf die zeitgemäßen Anfordernisse des Berufs ein. Gleichzeitig findet es in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden Studien Medizin und Pflegewissenschaften statt.

Neben den naturwissenschaftlichen und pharmazeutischen Grundlagen und klinischer Pharmazie werden in diesem Studiengang zudem wichtige Fähigkeiten in Kommunikation, Gesundheitsökonomie oder Betriebswirtschaft vermittelt. Bei Praktika und einem Auslandssemester sammeln die Studierenden zudem wichtige Erfahrungen aus dem Berufsfeld.

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Mit der Familien-App schneller zu Vergünstigungen kommen

Vor etwas über einem Jahr wurde die neue Familienpass-App präsentiert. Nun liegt die jüngste Bilanz vor und sie zeigt ein äußerst erfolgreiches erstes Jahr. Mehr als 10.000 Mal wurde die App für iPhones und Android-Smartphones bis heute Montag, 18. September, heruntergeladen. Unser digitales Angebot trifft genau die Bedürfnisse vieler Eltern. Die App hilft zeigt auf, wo es Vergünstigungen beim Familieneinkauf gibt. Und sie macht die Freizeitplanung für die ganze Familie viel einfacher. So können Veranstaltungen zum Beispiel nach Bezirken gefiltert werden. Praktisch ist auch, dass die Suche auf das Alter der Kinder angepasst werden kann. Mit der App haben Mamas, Papas, Opas und Omas immer und überall aktuellen Zugriff auf die vielfältigen Angebote in ganz Salzburg. Über die Volltextsuche kann auch auf die besonderen Familieninteressen eingegangen werden. Die News-Funktion informiert zudem tagesaktuell zu Familienthemen und weist auf zeitlich befristete Aktionen hin.

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Integration in Salzburg

Verpflichtende Deutschkurse, ein umfassender Aktionsplan zur Arbeitsmarktintegration, Schul- oder Berufsausbildung für junge Flüchtlinge, Steuergruppen zur besseren landesweiten Zusammenarbeit bei Asyl und Integration, eine Österreichweit erstmalige Integrationsplattform zur Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, neue Maßnahmen im Bereich Prävention und Sicherheit, mehr Unterstützung für Freiwillige: in vielen Bereichen wurden der Salzburger Weg der Integration in den letzten beiden Jahren ausgebaut. Eine Zwischenbilanz zu Zielen, Maßnahmen und Projekten.

 

Verpflichtende Deutschkurse ab Tag eins

Die wichtigste Basis für die Integration und vor allem für den Einstieg in ein selbstständiges Leben in Salzburg ist die Sprache. Sprachkurse und Qualifizierungsangebote sind gesellschaftliche Investitionen, die sich langfristig bezahlt machen. Daher werden bereits allen Asylsuchenden Deutschkurse zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme am Grundkurs (A1-Niveau) ist verpflichtend.

Das Land Salzburg investierte 2016 zudem 505.000 Euro in Sprachlernangebote für Jugendliche und Erwachsene. Vom Integrationsministerium stehen dem Projekt „StartDeutsch Salzburg!“ bis Ende 2017 zusätzliche 617.000 Euro zur Verfügung, rund eine Million Euro steuert das Innenministerium bei. Mit den zusätzlichen Geldern wurden landesweit 48 neue Deutschkurse für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte finanziert.

Salzburg setzt bei der Integration auf klare Vereinbarungen und auf einen partnerschaftlichen Umgang auf Augenhöhe. Seit 2015 wird der Salzburger Weg der Integration strukturiert und abgestimmt umgesetzt: Flächendeckende Deutschkurse, Charta und Vereinbarung der Integrationspartnerschaft, Aktionsplan Arbeitsmarktintegration, landesweite Steuerungsgruppen zur besseren Koordination aller Maßnahmen.

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Integration fördern und Konflikte verhindern

Prävention und Sicherheit werden bei der Integrationsarbeit in den Salzburger Quartieren groß geschrieben. Zentral dafür sind die enge Zusammenarbeit und der regelmäßige Austausch zwischen den Asylquartieren und der Polizei. Schulungen und klare Information für Quartiersbetreibende Organisationen sorgen dafür, dass rasch gehandelt werden kann.

Präventive Arbeit wird im Rahmen von Workshops mit den Quartiersbetreiberinnen und Betreibern, regelmäßigen koordiniert. Das Angebot wurde seit Start mit großem Interesse angenommen.

Integrationsarbeit ab dem ersten Tag

Integrationsarbeit beginnt ab Tag eins, wenn Asylwerberinnen und Asylwerbern in der Salzburger Grundversorgung neu ankommen. Bereits dort werden die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens vermittelt. Dabei stehen vor allem unsere demokratischen Grundwerte – dazu zählen z.B. die Gleichstellung von Frauen und Männern, Gewalt-, Religions- und Meinungsfreiheit – im Vordergrund. Unterstützung gibt es auch beim Kennenlernen unserer alltäglichen Umgangsformen und Gebräuche. Die Teilnahme am Basis-Deutschkurs ist dabei verpflichtend.

Das Land Salzburg setzt alle Integrationsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Polizei, dem Österreichischen Integrationsfonds und den Freiwilligengruppen um. Integration von Anfang braucht eine Ansprache auf Augenhöhe und die klare Vermittlung von Regeln, Pflichten und Rechten. So werden bereits im Startquartier Thalgau sogenannte „Fremdendialoge“, Orientierungs- und Wertekurse, das Qualifizierungsscreening und auch Deutschkurse abgehalten.

Präventionsarbeit in den Quartieren

Alle Betreuerinnen und Bertreuer in den Quartieren oder in der Sozialbetreuung der Grundversorgung sind die zentralen Ansprechpersonen der Präventionsarbeit. Sie erkennen direkt und unmittelbar, wenn Asylwerbende Unterstützung brauchen oder sich Spannungen entwickeln. Durch Schulungen und die konsequente Zusammenarbeit und Steuerung konnten in den letzten Jahren hier viele Erfahrungen gesammelt und das Krisenmanagement verbessert werden. Auch die psychosozialen Stabilisierungsgruppen, die in den Quartieren angeboten werden, arbeiten stark präventiv und helfen den Asylswerbenden so beim Abbau von Spannungen und Konflikten.

Vorbilder unterstützen Integration

Einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Konflikten können gut integrierte Personen aus den Herkunftskulturen der Asylsuchenden leisten. Diese sogenannten „Peers“ werden vom Verein Männerwelten ausgebildet. In den Kursen und des Projekts „Kontakt-Kultur-Kompetenz“ vermitteln sie ihren Landsleuten u.a. gebräuchliche Umgangsformen in Österreich. Im vergangenen Jahr haben Teilnehmer aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien, Algerien und Somalia den Lehrgang abgeschlossen. Im ersten Halbjahr 2017 startete nun bereits der zweite Kurs. Bisher haben 22 Teilnehmer die beiden Kurse abgeschlossen.

Asyl: Aktuellen Informationen

Aktuellen Informationen & den monatlichen Asylreport finden Sie auf: www.salzburg.gv.at/Asyl

Equal Pension Day erreicht

Heute, am 26.7.2017 ist es soweit, nun ist im Bundesland Salzburg der „Equal Pension Day“ erreicht. Dieser Tag zeigt die riesige Pensionslücke zwischen Frauen und Männern an. Bis zu diesem Tag haben Männer in Salzburg bereits jene Alterspension bezogen, die Frauen erst mit Jahresende erreichen werden.

Dieser riesige Unterschied bei den Pensionen von Frauen und Männern ist dramatisch und er zeigt uns, wie wichtig es ist, sich für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen. Dazu gehören angemessene Gehälter, geteilte Versorgungspflichten und gute Rahmenbedingungen, damit Mütter Familie und Beruf besser unter einen Hut bekommen können. Nur so können wir künftig für mehr Ausgleich und Gerechtigkeit sorgen

 

Fakten: 58% der Pensionsbezüge von Männern

Der Einkommensbericht 2016 des österreichischen Rechnungshofes beziffert die durchschnittliche Jahrespension von Frauen auf 13.902 Euro. Männer hingegen beziehen eine Pension von 23.802 Euro jährlich. Frauen erhalten somit nur 58 Prozent der Pensionsbezüge der Männern.

Die Statistik belegt deutlich, dass Frauen häufiger im Alter von Armut betroffen sind. Benachteiligungen in der Zeit der Erwerbsarbeit wirken für Frauen bis ins hohe Alter fort.

Die Gründe dafür sind mehrfach: Niedrigere Einkommen, längere Karenzeiten, ein hoher Teilzeit-Anteil führen zu durchschnittlich geringeren Pensionsbezügen bei Frauen. Tatsächlich orientiert sich unser Pensionssystem nur an der Erwerbsbiografie der Männer. Die Lebensrealitäten der Frauen werden nicht beachtet.

 

Beratung für Frauen für den Wiedereinstig in die Berufswelt 

In Salzburg steht das Kompetenzzentrum Frau & Arbeit all jenen Frauen zur Seite, die Rat und Hilfe beim Wiedereinstig in das Arbeitsleben suchen. Umfangreiche Beratung wird zudem zu allen Fragen rund um die berufliche Laufbahn und Selbstständigkeit, in Rechtsfragen oder für Alleinerziehende angeboten. Mit den beiden Frauenberufszentren in Bischofshofen und Zell am See oder mobiler Beratung in 9 Salzburger Gemeinden (Abtenau, Hof, Kuchl, Oberalm, Seekirchen, Strasswalchen, Strobl, Thalgau und Oberalm) ist Frau & Arbeit breit aufgestellt

Mehr zu Frau & Arbeit auf: http://www.frau-und-arbeit.at

Mehr zum Equal Pension Day auf der Seite der AK

Salzburg ist Vorreiter mit Master der Elementarpädagogik

Die Bildungsarbeit mit Kindern ist ganz entscheidend von der Professionalität der Pädagoginnen und Pädagogen geprägt. Mit Juli 2017 gibt es in Österreich erstmals auf Masterniveau ausgebildete Elementarpädagoginnen und -pädagogen. Auf die Beine gestellt wurde der Lehrgang in Salzburg. In Zusammenarbeit von Universität Salzburg, dem Zentrum für Kindergartenpädagogik des Landes Salzburg und dem Bildungszentrum St. Virgil Salzburg entstand ein dreijähriger berufsbegleitender Universitätslehrgang mit international lehrenden Dozentinnen und Dozenten. Jetzt halten die ersten 24 Master-Abschluss in Händen. Mit dem neuen Master entwickeln wir die Qualität in der Elementarpädagogik einen großen Schritt weiter.

Von Salzburg Nach Wien

Der Wiener Sportkindergarten Monpti ist nun die erste Kinderbertruungseinrichtung, die von einer Pädagogin mit dem international anerkannten „Master in Elementarpädagogik“ geleitet wird. Yvonne Müllner hat gemeinsam mit ihren Kolleginnen und  aus anderen Bundesländern erstmals in Österreich den international anerkannten Titel „Master in Elementarpädagogik“ erworben.

Viele neue Betätigungsfelder

Die 24 Absolventinnen und Absolventen haben das Studium neben dem Beruf absolviert. Mit der neuen Kompetenz erschließen sich für die frischgebackenen Master neue Arbeitsbereiche, so zum Beispiel in der Begleitung ihrer Kolleginnen und Kollegen beispielsweise als Coaches oder Trainerinnen und Trainer, oder auch in der Aus- und Weiterbildung oder der Begleitung von Praktikantinnen und Praktikanten.

Hier gibt es mehr Infos zum neuen Lehrgang

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Kinderrechte im Fokus

 

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung eröffnete  am Montag in Salzburg heute zum 66. Mal seine Türen

Gemeinsam mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer eröffnete ich zu Beginn der Woche die 66. Internationale Pädagogische Werktagung in Salzburg. Bis Freitag steht damit das Thema der Kinderrechte im Mittelpunkt zahlreicher Vorträge und Workshops.

Kindern stehen Menschenrechte voll und ganz zu. Wir müssen uns heute dabei immer wieder die Frage stellen, wie wir die Kinder bestmöglich unterstützen können bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und der vollen Entfaltung ihrer Potenziale. Wir müssen allen Kindern eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen. Bei der Internationale Pädagogische Werktagung wird dieses so wichtige Thema umfassend auf Anspruch und Wirklichkeit geprüft. Ich danke dem Präsidenten der Werktagung Prof. Anton Bucher ausdrücklich für seinen Einsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit einer zeitgemäßen Erziehung und Kinderbildung.

Das Erbe von Janusz Korczak

Im Zentrum der 66. Internationale Pädagogische Werktagung steht übrigens der „Vater der Kinderrechte“,  der polnisch-jüdische Humanist, Schriftsteller, Pädagoge und Kinderarzt Janusz Korczak (1878-1942). Vor genau 75 Jahren begleitete Korczak 200 Waisenkinder in die Gaskammer im Vernichtungslager Treblinka, obwohl er nicht musste. Ein Augenzeuge, der Komponist Władysław Szpilman notierte damals dazu: „Lange Jahre seines Lebens hatte er mit den Kindern verbracht, und auch jetzt, auf dem letzten Weg, wollte er sie nicht allein lassen. Er wollte es ihnen leichter machen. Sie würden aufs Land fahren, erklärte er den Waisenkindern. Endlich könnten sie die abscheulichen, stickigen Mauern gegen Wiesen eintauschen, auf denen Blumen wüchsen, gegen Bäche, in denen man würde baden können, gegen Wälder, wo es so viele Beeren und Pilze gäbe. Er ordnete an, sich festtäglich zu kleiden, und so hübsch herausgeputzt, in fröhlicher Stimmung, traten sie paarweise auf dem Hof an.“

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung wird unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Anton Bucher vom Katholischen Bildungswerk Salzburg in Kooperation mit der Caritas Österreich und der Universität Salzburg durchgeführt.

Kinderrechte wurden übrigens erstmals 1959 von der UNO beschlossen und erst 1989 zur rechtsverbindlichen Kinderrechtskonvention erweitert. Nun sie sind diese Woche Generalthema der 66. Internationale Pädagogische Werktagung. „Wie sehen Kinderrechte genau aus“? „Inwieweit werden diese umgesetzt“? Und vor allem: „Wo und wie werden diese heute noch immer, verletzt?“ – das sind einige der Fragen, denen sich diese Woche zahlreiche Expertinnen und Experten widmen. Neben Vorträgen von namhafte Referentinnen und Referenten wird dieses zentrale Thema in Arbeitskreisen von unterschiedlichen Seiten her beleuchtet. Dabei wird auch der Umsetzung der Kinderrechte in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen nachgegangen.