2.900 Kinder begeisterten sich für die Welt des Sports

2.900 Mädchen und Buben probierten in der ersten Woche der Sommeraktion „Jugend zum Sport“ bei bestem Wetter insgesamt 24 Sportarten aus. Unter professioneller Betreuung der 90 Trainerinnen und Trainer wurde im Universitäts- und Landessportzentrum (ULSZ) Rif gekickt, gerudert, geturnt oder sogar Golf gespielt. Die beliebtesten Sportarten waren bislang Rhönradturnen, Trampolinspringen und Tischtennis, dicht gefolgt vom ewigen Klassiker Fußball. Gestern startete die zweite Woche.

Kick mit Nationalteamspielerin Carolin Grössinger in Rif

ich besuchte heute, Dienstag, 29. August, gemeinsam mit Nationalteamspielerin und Torhüterin des FC Bergheim Carolin Größinger das ULSZ Rif, um mit den Kindern eine Runde Fußball zu spielen. Auch immer mehr Mädchen begeistern sich für den Fußball. Auch wenn sie bis 16 Jahre noch in gemischten Teams mitspielen können, braucht es vor allem für die Zeit danach professionell geführte Frauenteams. Davon gibt es einfach noch zu wenige. Wir müssen jetzt den kräftigen Energieschub der Europameisterschaft nutzen und den Mädchen- und Frauenfußball in Salzburg ausbauen. Einige Verbesserungen konnten kürzlich eingeführt werden. So bietet der Salzburger Fußballverband (SFV) ein wöchentliches Training für Mädchen und junge Frauen an.

Mehr lesen

Equal Pension Day erreicht

Heute, am 26.7.2017 ist es soweit, nun ist im Bundesland Salzburg der „Equal Pension Day“ erreicht. Dieser Tag zeigt die riesige Pensionslücke zwischen Frauen und Männern an. Bis zu diesem Tag haben Männer in Salzburg bereits jene Alterspension bezogen, die Frauen erst mit Jahresende erreichen werden.

Dieser riesige Unterschied bei den Pensionen von Frauen und Männern ist dramatisch und er zeigt uns, wie wichtig es ist, sich für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen. Dazu gehören angemessene Gehälter, geteilte Versorgungspflichten und gute Rahmenbedingungen, damit Mütter Familie und Beruf besser unter einen Hut bekommen können. Nur so können wir künftig für mehr Ausgleich und Gerechtigkeit sorgen

 

Fakten: 58% der Pensionsbezüge von Männern

Der Einkommensbericht 2016 des österreichischen Rechnungshofes beziffert die durchschnittliche Jahrespension von Frauen auf 13.902 Euro. Männer hingegen beziehen eine Pension von 23.802 Euro jährlich. Frauen erhalten somit nur 58 Prozent der Pensionsbezüge der Männern.

Die Statistik belegt deutlich, dass Frauen häufiger im Alter von Armut betroffen sind. Benachteiligungen in der Zeit der Erwerbsarbeit wirken für Frauen bis ins hohe Alter fort.

Die Gründe dafür sind mehrfach: Niedrigere Einkommen, längere Karenzeiten, ein hoher Teilzeit-Anteil führen zu durchschnittlich geringeren Pensionsbezügen bei Frauen. Tatsächlich orientiert sich unser Pensionssystem nur an der Erwerbsbiografie der Männer. Die Lebensrealitäten der Frauen werden nicht beachtet.

 

Beratung für Frauen für den Wiedereinstig in die Berufswelt 

In Salzburg steht das Kompetenzzentrum Frau & Arbeit all jenen Frauen zur Seite, die Rat und Hilfe beim Wiedereinstig in das Arbeitsleben suchen. Umfangreiche Beratung wird zudem zu allen Fragen rund um die berufliche Laufbahn und Selbstständigkeit, in Rechtsfragen oder für Alleinerziehende angeboten. Mit den beiden Frauenberufszentren in Bischofshofen und Zell am See oder mobiler Beratung in 9 Salzburger Gemeinden (Abtenau, Hof, Kuchl, Oberalm, Seekirchen, Strasswalchen, Strobl, Thalgau und Oberalm) ist Frau & Arbeit breit aufgestellt

Mehr zu Frau & Arbeit auf: http://www.frau-und-arbeit.at

Mehr zum Equal Pension Day auf der Seite der AK

Salzburg ist Vorreiter mit Master der Elementarpädagogik

Die Bildungsarbeit mit Kindern ist ganz entscheidend von der Professionalität der Pädagoginnen und Pädagogen geprägt. Mit Juli 2017 gibt es in Österreich erstmals auf Masterniveau ausgebildete Elementarpädagoginnen und -pädagogen. Auf die Beine gestellt wurde der Lehrgang in Salzburg. In Zusammenarbeit von Universität Salzburg, dem Zentrum für Kindergartenpädagogik des Landes Salzburg und dem Bildungszentrum St. Virgil Salzburg entstand ein dreijähriger berufsbegleitender Universitätslehrgang mit international lehrenden Dozentinnen und Dozenten. Jetzt halten die ersten 24 Master-Abschluss in Händen. Mit dem neuen Master entwickeln wir die Qualität in der Elementarpädagogik einen großen Schritt weiter.

Von Salzburg Nach Wien

Der Wiener Sportkindergarten Monpti ist nun die erste Kinderbertruungseinrichtung, die von einer Pädagogin mit dem international anerkannten „Master in Elementarpädagogik“ geleitet wird. Yvonne Müllner hat gemeinsam mit ihren Kolleginnen und  aus anderen Bundesländern erstmals in Österreich den international anerkannten Titel „Master in Elementarpädagogik“ erworben.

Viele neue Betätigungsfelder

Die 24 Absolventinnen und Absolventen haben das Studium neben dem Beruf absolviert. Mit der neuen Kompetenz erschließen sich für die frischgebackenen Master neue Arbeitsbereiche, so zum Beispiel in der Begleitung ihrer Kolleginnen und Kollegen beispielsweise als Coaches oder Trainerinnen und Trainer, oder auch in der Aus- und Weiterbildung oder der Begleitung von Praktikantinnen und Praktikanten.

Hier gibt es mehr Infos zum neuen Lehrgang

Mehr lesen

Kinderrechte im Fokus

 

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung eröffnete  am Montag in Salzburg heute zum 66. Mal seine Türen

Gemeinsam mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer eröffnete ich zu Beginn der Woche die 66. Internationale Pädagogische Werktagung in Salzburg. Bis Freitag steht damit das Thema der Kinderrechte im Mittelpunkt zahlreicher Vorträge und Workshops.

Kindern stehen Menschenrechte voll und ganz zu. Wir müssen uns heute dabei immer wieder die Frage stellen, wie wir die Kinder bestmöglich unterstützen können bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und der vollen Entfaltung ihrer Potenziale. Wir müssen allen Kindern eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen. Bei der Internationale Pädagogische Werktagung wird dieses so wichtige Thema umfassend auf Anspruch und Wirklichkeit geprüft. Ich danke dem Präsidenten der Werktagung Prof. Anton Bucher ausdrücklich für seinen Einsatz zur kritischen Auseinandersetzung mit einer zeitgemäßen Erziehung und Kinderbildung.

Das Erbe von Janusz Korczak

Im Zentrum der 66. Internationale Pädagogische Werktagung steht übrigens der „Vater der Kinderrechte“,  der polnisch-jüdische Humanist, Schriftsteller, Pädagoge und Kinderarzt Janusz Korczak (1878-1942). Vor genau 75 Jahren begleitete Korczak 200 Waisenkinder in die Gaskammer im Vernichtungslager Treblinka, obwohl er nicht musste. Ein Augenzeuge, der Komponist Władysław Szpilman notierte damals dazu: „Lange Jahre seines Lebens hatte er mit den Kindern verbracht, und auch jetzt, auf dem letzten Weg, wollte er sie nicht allein lassen. Er wollte es ihnen leichter machen. Sie würden aufs Land fahren, erklärte er den Waisenkindern. Endlich könnten sie die abscheulichen, stickigen Mauern gegen Wiesen eintauschen, auf denen Blumen wüchsen, gegen Bäche, in denen man würde baden können, gegen Wälder, wo es so viele Beeren und Pilze gäbe. Er ordnete an, sich festtäglich zu kleiden, und so hübsch herausgeputzt, in fröhlicher Stimmung, traten sie paarweise auf dem Hof an.“

 

Die Internationale Pädagogische Werktagung wird unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Anton Bucher vom Katholischen Bildungswerk Salzburg in Kooperation mit der Caritas Österreich und der Universität Salzburg durchgeführt.

Kinderrechte wurden übrigens erstmals 1959 von der UNO beschlossen und erst 1989 zur rechtsverbindlichen Kinderrechtskonvention erweitert. Nun sie sind diese Woche Generalthema der 66. Internationale Pädagogische Werktagung. „Wie sehen Kinderrechte genau aus“? „Inwieweit werden diese umgesetzt“? Und vor allem: „Wo und wie werden diese heute noch immer, verletzt?“ – das sind einige der Fragen, denen sich diese Woche zahlreiche Expertinnen und Experten widmen. Neben Vorträgen von namhafte Referentinnen und Referenten wird dieses zentrale Thema in Arbeitskreisen von unterschiedlichen Seiten her beleuchtet. Dabei wird auch der Umsetzung der Kinderrechte in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen nachgegangen.

Vorbildliches Mini-Salzburg

Wenn sich von morgen, Mittwoch, 28. Juni bis 15. Juli bereits zum achten Mal die Tore von Mini-Salzburg im Volksgarten Salzburg öffnen, dann erleben Kinder und Jugendlichen hautnah mit, was es bedeutet, selbst aktiv Gesellschaftspolitik zu gestalten: Die Kinderstadt macht junge Leute mit Prozessen des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Lebens vertraut und animiert sie, auch weiterhin daran teilzunehmen. Die Aktivitäten beschränken sich dabei nicht auf das Spielen: Die Kinder nehmen Kompetenzen wie Selbstbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit, Zivilcourage, das Erlebnis von Erfolg und Misserfolg und neue Freundschaften mit.

Mehr lesen

Für mehr Spaß in den Sommerfreien

 

Kinder und Eltern sollen den Sommer genießen können. Damit die Eltern auch in dieser Zeit Familie und Beruf möglichst stressfrei unter einen Hut bekommen können, braucht es gute Betreuungsangebote. Wichtig ist auch, dass die Angebote einfach gefunden werden können. Die Feriendatenbank und auch die Familien-App helfen hier praktisch und einfach.

 

Land und Stadt Salzburg bieten mit der Feriendatenbank Unterstützung bei der Planung der Ferienzeit. Auch heuer sind wieder die grenzüberschreitenden Angebote des Nachb

arn, der EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein, dabei. Salzburger Kinder sind auch dort willkommen. Die Feriendatenbank setzt auf eine einfache Suche unter www.salzburg.gv.at/ferienprogramme.

Familienpass-App hilft beim Sparen

Der Salzburger Familienpass erleichtert Familien die Freizeitplanung und hilft beim Sparen. Der Pass bietet viele Vorschläge für kulturelle und sportliche Aktivitäten und informiert über zahlreiche Vergünstigungen bei Eintritten und beim Einkauf in vielen Salzburger Geschäften. Den Familienpass gibt es seit dem Vorjahr auch als App. Die App wurde bereits mehr als 7.000 Mal heruntergeladen. Mit der App können sämtliche Veranstaltungen und Angebote auch unterwegs einfach und passgenau gefunden werden

Foto: Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer und Landesrätin Martina Berthold. Info Z/wildbild, Herbert Rohrer

Aufschwung der Salzburger Kinderbetreuung umfangreich dokumentiert

Der neue offizielle Bericht zur Kinderbetreuung für das Jahr 2016/17 liegt vor und beschreibt die Qualitätsverbesserungen im Bundesland Salzburg. Neu im Bericht 2017 sind ein Langzeitvergleich und eine Übersicht auf Gemeindeebene. In den letzten Jahrzehnten gab es umfangreiche Änderungen. Der Bericht der Landesstatistik stellt alle diese Entwicklungen nun erstmals umfassend dar.

251 neue Betreuungsplätze

Insgesamt besuchen 20.257 Kinder institutionelle Einrichtungen (dazu zählen Krabbelgruppen, alterserweiterte Gruppen, Kindergärten, alterserweiterte Kindergartengruppen, Schulkindgruppen und Horte) bzw. werden 1.224 Kinder von Tageseltern betreut. Zusätzlich nutzen 7.043 Kinder das Angebot der schulischen Nachmittagsbetreuung. Somit werden insgesamt 28.524 Kinder professionell außerhalb der Familie betreut. Der Ausbau der Angebote in allen Bezirken des Landes schreitet konsequent voran. Allein im aktuellen Betreuungsjahr wurden insgesamt 251 zusätzliche Plätze in institutionellen Einrichtungen geschaffen. Im Fünf-Jahresvergleich beträgt der Zuwachs an betreuten Kindern 4.437. Im Zehn-Jahresvergleich werden sogar um 7.150 mehr Kinder professionell betreut.

Mehr lesen