13.000 kleine Skistars

Michael Lala hat eine Mission: Salzburgs Kinder für den Wintersport zu begeistern. Sein Projekt  „School on Snow“ hat seit dem Jahr 2012 insgesamt 13.000 Schulkinder auf die Piste gebracht, unkompliziert und leistbar. „Mein Prinzip: Anreise, Liftticket, Ausrüstung, Skilehrer und Mittagessen alles in einem. Für Lehrer und Eltern einfach, für die Kinder ein Riesenspaß“, so Initiator Lala. Kürzlich besuchte ich mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer die heurige Abschlussveranstaltung.

Ferdl Hirscher mit Kindern der VS Adnet, vlnr.: Marie, Anja, Emely.

Schulskifahren in Salzburg: Zu teuer, zu exklusiv, zu viel Aufwand. Stimmt nicht! Den Gegenbeweis tritt Michael Lalas Aktion „School on Snow“ an. Alleine diesen Winter brachte er 4.500 Kinder auf die Piste, seit dem Start im Jahr 2012 insgesamt 13.000. „Wir sind stetig gewachsen, heuer wurde ich zum Komplettanbieter vom Kindergarten bis hin zu Erwachsenen“, so Lala über den Erfolg der Aktion. Der Schneeballeffekt setzte ein, die Kinder animieren mittlerweile die Eltern zum Wintersport.

LH Willfried Haslauer, Michael Lala, Landesrätin Martina Berthold.

Skifahrer Matthias Lanzinger mit Kindern der VS Aigen/Salzburg. Foto: Franz Neumayr

 

 

 

 

 

 

 

Gedanken zum internationalen Tag der Muttersprache

 

Der heutige internationale Tag der Muttersprache steht im Zeichen der Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt sowie der Mehrsprachigkeit in unserer Gesellschaft. Er wird jedes Jahr am 21. Februar begangen.

Auch in Salzburg wachsen viele Kinder mit mehreren Sprachen auf und gehen spielerisch mit dieser Sprachenvielfalt um. Mit einer Leichtigkeit lassen sie sich auf ihr Gegenüber ein und verwenden die jeweils gemeinsame Sprache. Die Ergebnisse der Sprachforschungen sind bekannt: Wer die Erstsprache gut kann, dem fällt das Erlernen weiterer Sprachen leichter. Zudem ist die Muttersprache für jede und jeden von uns ein zentraler Teil unserer Identität. Wenn wir in der Welt unserer eigenen Sprache vertraut sind, dann finden wir auch den Weg zu anderen Sprachen und Kulturen leichter.

 

Wir müssen die Eltern ermutigen, mit ihren Kindern in ihrer Muttersprache zu kommunizieren. Dann lernen die Kinder spielerisch in Krabbelgruppe und Kindergarten unsere gemeinsame Sprache Deutsch. Kinder nähern sich mit Neugierde und Offenheit anderen Kulturen. Es ist unsere Aufgabe, gemeinsam mit den Kindern ein gutes Miteinander in sprachlicher und kulturelle Vielfalt aufzubauen.

 

Ich danke allen Sprachpädagoginnen und Sprachpädagogen, die Kindern in ihren Erstsprachen unterstützen und allen, die unsere gemeinsame Sprache Deutsch lehren.

 

 

Ich unterstütze das Frauen*Volksbegehren für mehr Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern.

Machen Sie mit! Unterzeichnen auch Sie! Am kommenden Montag den 12. Februar geht es los! Dann können wir alle unsere Unterstützungserklärungen für das Frauen-Volksbegehren abgeben. Nutzen auch Sie ihre Chance.

 

Warum ich das Frauen*Volksbegehren unterstütze?

Viele Frauen erfahren auch bei uns Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung. Für das Frauen-Volksbegehren hat sich eine österreichweite starke Initiative zusammengefunden, um für die Rechte von Frauen einzustehen und klare Forderungen an die österreichische Bundesregierung zu stellen. Nun geht es darum, mindestens 8.100 Unterstützungserklärungen in ganz Österreich zu sammeln und die Aktivistinnen und Aktivisten zu unterstützen.

 

Ziel des Frauen*Volksbegehren ist mehr Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern – in allen Bereichen unseres Zusammenlebens. Wir müssen gemeinsam alles daran setzen, dass endlich die riesigen Einkommensunterschiede beseitigt, Arbeit gerecht verteilt, Frauenarmut bekämpft und unsere Selbstbestimmung gestärkt wird. Das Frauen*Volksbegehren ist ein wichtiger Beitrag für eine Gesellschaft in der nicht nur für Männer, sondern auch für uns Frauen ALLES möglich ist.

 

Volksbegehren als unsere Chance

Es braucht insgesamt 8.100 Unterschriften damit das Frauen*Volksbegehren eingeleitet werden kann und die frauenpolitischen Forderungen durchgesetzt werden können. Alle Wahlberechtigten können bei ihren Gemeindeämtern bis zum 12. März sie Unterstützungserklärung abgeben. In der Stadt Salzburg kann beim Gemeindeamt im Schloss Mirabell unterzeichnet werden.

Mehr zum Frauen*Volksbegehren

 

 

Wie wir unsere Elementarpädagogik zukunftsfit machen

Immer mehr Kinder werden in Krabbelgruppen, Kindergärten, Horten, Schulkindgruppen, alterserweiterten Kindergartengruppen oder alterserweiterten Gruppen betreut. Viele Gemeinden bauen ihr Kinderbildungsangebot stark aus. Insgesamt hat sich die Anzahl der betreuten Kinder in den vergangenen vier Jahren um 1.828 Mädchen und Buben erhöht. Dieser Boom hat einen deutlichen Effekt auf den Arbeitsmarkt: Insgesamt 3.394 Frauen und Männer arbeiten im laufenden Bildungsjahr 2017/2018 in Kindergärten, Horten und Co. Das sind um 628 mehr Angestellte als noch vor vier Jahren und damit ein starkes Plus von 23 Prozent.

Diese Zahlen konnte ich heute, Mittwoch den 24.1.,  anlässlich der Eröffnung einer Tagung zur Elementarpädagogik an der Universität Salzburg präsentieren. Gemeinsam mit  Vizerektor Erich Müller stellt ich zudem die neue Studienergänzung Elementarpädagogik vor.

 

Anzahl der Einrichtungen steigt

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Neuer Vertrauenskontakt für Salzburger Sportlerinnen und Sportler

Ab sofort steht die erfahrene Sportwissenschaftlerin, Psychologin und Kindertrainerin Chris Karl als kompetente Ansprechpartnerin für Sportlerinnen und Sportler zur Verfügung. Mit der neu eingerichteten Salzburger Fachstelle Safe Sports unterstützt sie künftig bei Verdachtsfällen von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch. Zudem berät Chris Karl Sportverbände und -vereine beim Aufbau einer zielgerichteten Präventionsarbeit. Salzburg ist übrigens das erste Bundesland in Österreich, in dem eine solche Stelle eingerichtet wird.

 

Kinder sollen Sport ohne Gewalterfahrungen ausüben können

Sport soll spaß machen. Kinder und Jugendliche sollen ihren Sport gewaltfrei ausüben können. Manche Kinder und Jugendliche machen jedoch auch verstörende Erfahrungen. Sie müssen erleben, wie ihre persönlichen Grenzen missachtet werden. Das fängt bereits bei anzüglichen Bemerkungen oder körperlichen Berührungen an, die nichts mit sportlichen Hilfestellungen zu tun haben. Daher ist es wichtig, dass wir problematische Dinge offen ansprechen, sensibilisieren und die richtigen präventiven Maßnahmen umsetzen.

Vor vier Jahren startete deshalb Landesrätin Martina Berthold die Initiative „Wir achten aufeinander! Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“. Informationen für Sportverbände und -vereine zu den präventiven Maßnahmen wurden vermittelt, Workshops für Trainerinnen und Trainer wurden gehalten und weitere sind gemeinsam mit der Stadt Salzburg und den drei Dachverbänden (ASKÖ, ASVÖ, Sportunion) in Planung. Mit der Salzburger Fachstelle für Safe Sports setzt das Land Salzburg nun den nächsten konsequenten Schritt. Wichtig ist dabei die Vertraulichkeit. Im Sinne der Betroffenen wird hier kompetente Unterstützung gegeben. Erreichbar ist Chris Karl ab sofort unter der Telefonnummer 0664/3365 365.

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Wieder Zuwachs in der Salzburger Kinderbetreuung

Der neue Bericht der Salzburger Landesstatistik zur Kinderbildung- und Betreuung belegt deutlich: Der Boom in der Kinderbetreuung hält weiter an. Auch im laufenden Kinderbetreuungsjahr gibt es Zuwachs in den institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen. Insgesamt werden 2017/18 um 513 Kinder zusätzlich betreut, davon 123 in Krabbelgruppen, 240 in Kindergärten, 24 in Horten und 226 in alterserweiterten Gruppen. Die Kinderzahlen in alterserweiterten Kindergartengruppen (-70) und Schulkindgruppen (-30) haben leicht abgenommen. Insgesamt besuchen nun 20.770 Kinder institutionelle Betreuungsreinrichtungen.

Bei zahlreichen Besuchen in Kindergärten und Krabbelgruppen in allen Salzburger Bezirken konnte ich mir zuletzt ein gutes Bild von den vielen neuen Verbesserungen verschaffen. In vielen Salzburger Gemeinden werden Spielplätze renoviert und das Angebot an Plätzen ausgebaut. Die neuen Zahlen der Landesstatistik bestätigen diesen positiven Kurs nun deutlich. Gemeinsam sind wir hier auf dem richtigen Weg. Besonders freut mich auch, dass die pädagogische Qualität in den Einrichtungen stetig angehoben wird. Ich danke herzlich allen Pädagoginnen und Pädagogen für die engagierte Arbeit. Sie begleiten die Kinder sehr beherzt und kompetent in ihrer Entwicklung und sorgen dafür, dass die Eltern Familie und Beruf gut vereinbaren können.

Immer mehr Kinder ganztägig betreut

Stark zugenommen hat der Anteil jeder Kinder, die eine Betreuungseinrichtung am Vormittag und Nachmittag besuchen. Dieser Anteil wurde von 32,0 Prozent auf 34,4 Prozent gesteigert. Am deutlichsten ist die Zunahme bei den Krabbelgruppen von 59,2 Prozent auf 62,8 Prozent und in den Kindergärten von 28,9 Prozent auf 30,5 Prozent. In den alterserweiterten Gruppen blieb der Wert mit 35,9 Prozent konstant.

Aufschlussreich sind auch die Auswertungen nach Altersgruppen. Bei den unter Dreijährigen besuchen nun um 230 mehr Kinder Betreuungseinrichtungen, bei den Drei bis unter Sechsjährigen besuchen zusätzlich 373 Kinder Kindergarten und Co.

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50 Frauen sind bereit, Salzburg aktiv mitzugestalten.

Diese Woche konnte ich im Rupertinum Salzburg gemeinsam mit Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf den 50 Absolventinnen der regionalen Politiklehrgänge „Frau gestaltet mit“ gratulieren. 50 Absolventinnen der Politiklehrgänge sind nun bereit, Salzburger Politik aktiv mitzugestalten. Ein starkes Salzburg braucht viele Frauen, die ihre Ideen und ihre Anliegen mit Nachdruck vertreten. Ich freue mich über jede einzelne Frau, die aktiv wird und gratuliere den Absolventinnen herzlich. Was mich besonders freut: Auch eine neue Bürgermeisterin ist unter den ersten Absolventinnen.

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