Neuer Vertrauenskontakt für Salzburger Sportlerinnen und Sportler

Ab sofort steht die erfahrene Sportwissenschaftlerin, Psychologin und Kindertrainerin Chris Karl als kompetente Ansprechpartnerin für Sportlerinnen und Sportler zur Verfügung. Mit der neu eingerichteten Salzburger Fachstelle Safe Sports unterstützt sie künftig bei Verdachtsfällen von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch. Zudem berät Chris Karl Sportverbände und -vereine beim Aufbau einer zielgerichteten Präventionsarbeit. Salzburg ist übrigens das erste Bundesland in Österreich, in dem eine solche Stelle eingerichtet wird.

 

Kinder sollen Sport ohne Gewalterfahrungen ausüben können

Sport soll spaß machen. Kinder und Jugendliche sollen ihren Sport gewaltfrei ausüben können. Manche Kinder und Jugendliche machen jedoch auch verstörende Erfahrungen. Sie müssen erleben, wie ihre persönlichen Grenzen missachtet werden. Das fängt bereits bei anzüglichen Bemerkungen oder körperlichen Berührungen an, die nichts mit sportlichen Hilfestellungen zu tun haben. Daher ist es wichtig, dass wir problematische Dinge offen ansprechen, sensibilisieren und die richtigen präventiven Maßnahmen umsetzen.

Vor vier Jahren startete deshalb Landesrätin Martina Berthold die Initiative „Wir achten aufeinander! Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“. Informationen für Sportverbände und -vereine zu den präventiven Maßnahmen wurden vermittelt, Workshops für Trainerinnen und Trainer wurden gehalten und weitere sind gemeinsam mit der Stadt Salzburg und den drei Dachverbänden (ASKÖ, ASVÖ, Sportunion) in Planung. Mit der Salzburger Fachstelle für Safe Sports setzt das Land Salzburg nun den nächsten konsequenten Schritt. Wichtig ist dabei die Vertraulichkeit. Im Sinne der Betroffenen wird hier kompetente Unterstützung gegeben. Erreichbar ist Chris Karl ab sofort unter der Telefonnummer 0664/3365 365.

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Zehn Schulsportprojekte für Bewegung, die Spaß macht

Kürzlich konnte ich gemeinsam mit Landesschulratspräsident Johannes Plötzeneder (im Bild 1. v. Li) und Fachinspektor für Bewegung und Sport, Robert Tschaut (3. v Li) , die Gewinnerinnen und Gewinner der Bewegungs- und Gesundheitstage für Salzburger Schulen auzeichnen. „Viele Salzburger Schulen motivieren dank dieser Initiative Bewegung zahlreiche Mädchen und Buben zu Bewegung und Sport.

Projekte von Skischultag bis hin zu Schulsportveranstaltungen im Zeichen der Olympischen Spiele wurden in den letzten beiden Schuljahren 2015/16 und 2016/17 umgesetzt. „Dadurch werden wichtige Akzente gegen Bewegungsmangel gesetzt und Leidenschaft und Begeisterung für die eine oder andere Sportart entfacht“, so Berthold weiter.

Viele Salzburger Schulen – von Volksschulen bis zu die höheren Schulen – nahmen auch im vergangenen Jahr an der Aktion teil. Mit dem Leitspruch „und sie bewegen sich doch!“ reichten viele engagierte Klassen und Schulprojekte ihre Initiativen zu Bewegung und Sport ein. Darunter beispielsweise Projekte im Zeichen der Olympischen Spiele, Veranstaltungen in Kooperation mit den Gemeinden, Workshops zu Gesundheitsthemen, Projekte für gesunde Bewegung und Ernährung und viele andere mehr. Wichtige Kriterien bei der Prämierung waren vor allem Originalität und Individualität des Projekts. Bei der Einrichtung waren der Phantasie also keine Grenzen gesetzt. Bis zu 5.000 Kinder nehmen bei den eingereichten Projekten teil.

„Die Aktion ‚… und sie bewegen sich doch!‘ bewegt seit acht Jahren jährlich um die 5.000 Schülerinnen und Schüler in fast allen Schultypen. Neben einigen Projekttagen, wie Sporttage oder Sportfeste, reicht eine Großzahl an Schulen eine fast über das ganze Jahr reichende Projektpalette, wo Bewegung im Mittelpunkt steht, ein. Der Landesschulrat für Salzburg bedankt sich beim Land Salzburg für die große Unterstützung bei der Prämierung, die als große Wertschätzung bei den beteiligten Schulen angesehen wird“, erklärte der amtsführende Präsident des Salzburger Landesschulrats, Johannes Plötzeneder.

Ausgezeichnet mit ersten Plätzen wurden heuer jeweils die HLW Hallein sowie die Neue Mittelschule Annaberg. Auf Platz 2 folgten die Schulen Volksschulen Maxglan 2 und Mittersill. Platz 3 wurde zum einen an eine sportliche Schulkooperation zwischen der ZIS Zell am See und Stuhlfelden vergeben sowie an die Praxis-Volksschule Salzburg. Auf Platz 4 landeten die Volksschule Oberweißburg sowie die Landesberufsschule (LBS) 6. Platz 5 gingen jeweils an die Volksschulen Puch und Filzmoos.

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Neue Trainerförderung. Jetzt auch für den Klettersport

Wir haben in Salzburg viele Berge, die zum Klettern einladen. Ich persönlich bin gerne in den Wänden unterwegs. Wichtig ist dabei jedoch, dass vor allem Kinder und Jugendlichen die richtige Kletter-, und Sicherungstechnik erlernen können, so auch in der kürzlich erweiterten Kletterwand in Straßwalchen. Mich freut es daher ganz besonders, dass die Trainerförderung nun ab dem kommenden Jahr auch für den Bereich des Klettersports angeboten werden kann.

Die Trainerförderung besteht bereits für die Sportarten Leichtathletik, Karate, Fechten, Triathlon, Eiskunstlauf, Turnen, Judo und Segeln. Es hat sich gezeigt, dass sich die Trainingssituation der Sportlerinnen und Sportler deutlich verbessert hat. Vor allem in der Leichtathletik wirkt sich das neue Programm bereits auf die Wettbewerbsergebnisse sehr positiv aus.

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Neue Vereinsakademie des Salzburger Bildungswerks ist gefragt

Viele Jugendliche, Frauen und Männer leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft in Freiwilligengruppen und Vereinen. Dabei stehen sie oftmals vor Fragen zu Haftungen, Vereinsrecht, Datenschutz oder Bildrechten. Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit bedeutet für mich persönlich auch, Unterstützung in diesen Rechts- und Organisationsfragen zu geben. Zu diesem Zweck wurde die neue Vereinsakademie des Salzburger Bildungswerks gegründet. Wie groß der Bedarf an fundierter Information ist, zeigt der Erfolg der Auftaktveranstaltung

60 Salzburgerinnen und Salzburger nutzten gestern, Dienstag, 10. Oktober, in Thalgau die Gelegenheit und informierten sich bei der Auftaktveranstaltung der neuen Vereinsakademie über rechtliche Fragen in der Freiwilligenarbeit. Ich freue mich, dass ich beim Auftakt der Vereinsakademie des Salzburger Bildungswerks mit dabei sein konnte.

Unter dem Titel „Risiko Ehrenamt“ informierte der Richter Bernhard Promegger über die Grundlagen zu Recht, Haftung und Versicherung in der Freiwilligenarbeit. Der Bedarf an fundierter Information ist groß. Rund 60 Frauen und Männer holten sich vom Experten Antworten auf ihre Fragen aus ihrem freiwilligen Engagement.

Freiwilliges Engagement hat in Salzburg – wie auch in Österreich – einen großen Stellenwert. Rund 46 Prozent der Bevölkerung (ab 15 Jahre) engagiert sich freiwillig. Freiwillige aus den Bereichen Soziale Dienste, Bildung, Sport, Jugend, Naturschutz, Katastrophenhilfsdienste, Blaulichtorganisationen, Integration, Brauchtumspflege, Politik, Alpenverein, Tierschutz, Jugendarbeit und Kultur nahmen am der Veranstaltung teil.

     Expertinnen und Experten stehen hilfreich zur Seite

In dieser neuen Informationsreihe des Salzburger Bildungswerks (SBW) vermitteln Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen wichtiges Handwerkszeug für die Vereinsarbeit im Ort. Rechtliches Detailwissen, aber auch Fähigkeiten in den Bereichen Public Relations und Werbung, Vereinsinterner Kommunikation, Fotografie oder auch Präsentation sind stark nachgefragt. Die neue Vereinsakademie gibt Antworten und steht allen engagierten Frauen und Männern mit Rat und Tat zur Seite.

Der nächste Infoabend zum Thema „Risiko Ehrenamt“ findet am 29. November 2017 in Seeham statt und ist ebenfalls bereits fast ausgebucht. „Ebenfalls im November gibt es erstmals in Saalfelden einen Abend zum Thema Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Auf Grund der großen Nachfrage werden zudem auch im Flachgau weitere Infoabende zum Thema Vereinsrecht angeboten“, so Alexander Glas vom Salzburger Bildungswerk.

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Mädchen an den Ball

Spätestens seit dem Erfolg des österreichischen Frauen-Nationalteams liegt Mädchenfußball voll im Trend. Gestern konnte ich mich beim Stützpunkttraining auf der Sportanlage Salzachsee vom Können der jungen Fußballerinnen überzeugen. Einmal wöchentlich bietet der Salzburger Fußballverband (SFV) allen Mädchen im Alter zwischen acht und 16 Jahren ein Fußballtraining an. Das Training bietet vor allem für Mädchen, die sonst immer mit den Burschen mit trainieren, die Gelegenheit, auch regelmäßig untereinander trainieren zu können.

Alle Mädchen können teilnehmen, Vereinszugehörigkeit ist keine Voraussetzung. Mädchen zwischen acht und zwölf Jahre starten mit dem Training um 16.30 Uhr. Die 13- bis 16-Jährigen beginnen um 18.00 Uhr. Trainingstag ist Mittwoch. Die Trainingseinheiten sind kostenlos. Qualifizierte Trainerinnen und Trainer des SFV vermitteln Spaß und Freude und verbessern das fußballerische Können der Teilnehmerinnen. Das Projekt startete im Herbst 2016 mit rund zehn Mädchen. Nun beginnt die zweite Saison.

„Es entwickelt sich immer mehr in die Richtung, dass die Mädchen nicht mehr immer nur bei den Burschen mitspielen wollen. Sie wollen viel lieber gemeinsam mit anderen Mädchen spielen“, erklärt mir Isabella Grössinger, Frauenreferentin beim Salzburger Fußballverband, zur Intention des Trainings-Angebots.

432 Fußballerinnen im Land Salzburg aktiv

Derzeit sind im Land Salzburg 432 Fußballerinnen aktiv, darunter 323 Nachwuchsspielerinnen. Demgegenüber stehen 19.800 aktive Fußballer, davon sind wiederum 11.300 Nachwuchsspieler. Die Mädchen dürfen bis ins Alter von 16 Jahren bei den Burschen mitspielen. Danach müssen sie zu Frauenteams wechseln.

Das Hauptaugenmerk des SFV liegt darin, die Mädchen, die noch bei den Burschen-Teams spielen, in aktive Frauenmannschaften zu integrieren oder neue Frauen-Teams zu gründen. Weiters wichtig ist die Beibehaltung und Förderung der Mädchen-Landesauswahl.

Das Sportland Salzburg wird gestärkt

 

Zusätzliche 250.000 Euro stehen ab 2018 jährlich für den Sport im gesamten Bundesland Salzburg zur Verfügung. Damit wird das Sportbudget um fünf Prozent erhöht. Das ordentliche Salzburger Sportbudget wird damit von 5,35 auf 5,6 Millionen Euro erhöht, das sind plus fünf Prozent. Dazu werden im kommenden Jahr über das außerordentliche Budget 1,8 Millionen Euro in den Umbau des Universitäts- und Landesportzentrums Rif investiert. Wichtig sind mir mit der Budgeterhöhung klare ergebnisorientierte Zielvorgaben in der Sportförderung. Was sich in der Praxis bewährt und funktioniert, wird weiter ausgebaut. Ein gutes Beispiel ist hier vor allem die Arbeit der Stützpunkttrainerinnen und -trainer, die mit den Athletinnen und Athleten mit voller Power an deren sportlichen Weiterentwicklung arbeiten. Wir verfolgen das Prinzip: engagierte Arbeit stärken, Professionalisierung vorantreiben, Nachhaltigkeit sicherstellen und gehen bei den neuen Unterstützungen weg von den Gießkannen-Förderungen. Wie wirkt sich nun die Erhöhung der Gelder für den Salzburger Sport in den einzelnen Bereichen aus?

 

  • Mehr Auszeichnungen für vorbildliches Engagement im Kinder- und Jugendsport

Für den sportlichen Nachwuchs der Vereine engagieren sich unzählige Salzburgerinnen und Salzburger mit viel Herzblut und Freizeit. Förderungen für diese vorbildliche Jugendarbeit in den Vereinen sind ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Diese Prämien des Landes werden künftig von 1.300 Euro auf 1.500 Euro erhöht. Verdoppelt wird zudem die Anzahl der Vereine, die ausgezeichnet werden. 20 statt zehn Vereine erhalten künftig diese Anerkennung.

  • Mehr Geld für den Jugendsport in den Vereinen

Im laufenden Jahr 2017 erhalten 320 Sektionen der Salzburger Vereine eine Förderung. Künftig wird die Mindestförderung für kleine, unbürokratische Unterstützungen von 100 auf 300 Euro erhöht. Die maximale Jahresförderung beträgt wie gehabt 2.000 Euro.

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2.900 Kinder begeisterten sich für die Welt des Sports

2.900 Mädchen und Buben probierten in der ersten Woche der Sommeraktion „Jugend zum Sport“ bei bestem Wetter insgesamt 24 Sportarten aus. Unter professioneller Betreuung der 90 Trainerinnen und Trainer wurde im Universitäts- und Landessportzentrum (ULSZ) Rif gekickt, gerudert, geturnt oder sogar Golf gespielt. Die beliebtesten Sportarten waren bislang Rhönradturnen, Trampolinspringen und Tischtennis, dicht gefolgt vom ewigen Klassiker Fußball. Gestern startete die zweite Woche.

Kick mit Nationalteamspielerin Carolin Grössinger in Rif

ich besuchte heute, Dienstag, 29. August, gemeinsam mit Nationalteamspielerin und Torhüterin des FC Bergheim Carolin Größinger das ULSZ Rif, um mit den Kindern eine Runde Fußball zu spielen. Auch immer mehr Mädchen begeistern sich für den Fußball. Auch wenn sie bis 16 Jahre noch in gemischten Teams mitspielen können, braucht es vor allem für die Zeit danach professionell geführte Frauenteams. Davon gibt es einfach noch zu wenige. Wir müssen jetzt den kräftigen Energieschub der Europameisterschaft nutzen und den Mädchen- und Frauenfußball in Salzburg ausbauen. Einige Verbesserungen konnten kürzlich eingeführt werden. So bietet der Salzburger Fußballverband (SFV) ein wöchentliches Training für Mädchen und junge Frauen an.

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