Eichstraßenbrücke wird fertig gestellt


Verkehr

AnrainerInnen jetzt vom Durchzugsverkehr entlasten

Bürgermeister-Kandidatin Martina Berthold fordert eine Verkehrsberuhigung für die umliegenden Wohngebiete in Gnigl.

Die Eichstraßenbrücke wird nunmehr in den nächsten Wochen fertiggestellt. Die Mitglieder des Bauausschusses haben heute, Dienstag, einstimmig den Weg für abschließende Arbeiten geebnet. „Gefährliche Provisorien werden jetzt beseitigt und eine nachträglich gefundene Lösung für den Radverkehr über die Brücke umgesetzt“, erklärt Ingeborg Haller. Die Gemeinderätin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellt aber auch klar: „Jetzt müssen wir im nächsten Schritt die AnrainerInnen der umliegenden Wohngebiete vom Schleichverkehr entlasten. Es braucht daher ein Fahrverbot für den Durchzugsverkehr.“

Die Stadt nimmt für den Neubau der Eichstraßenbrücke insgesamt 6,6 Millionen Euro in die Hand. Ein eigener Radweg wurde trotz der hohen Kosten bedauerlicherweise nicht vorgesehen. Laut Bauabteilung unter der pinken Ressortverantwortung ist der Radweg angeblich an den angrenzenden Grundeigentümern gescheitert, die an den Brückenköpfen keiner Grundablösung zustimmen wollten. „Dieses Manko müssen wir jetzt so gut wie möglich ausbessern“, so Haller. RadfahrerInnen soll es daher zukünftig möglich sein, entweder die Straße oder den baulich abgetrennten Gehweg als Radweg zu benützen.  Aus diesem Grund soll der Niveauunterschied zwischen der Fahrbahn und dem kombinierten Geh- und Radweg beseitigt werden.

Eine Verkehrsentlastung für das Wohngebiet ist bisher am Widerstand der ÖVP gescheitert. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN unterstützen den Vorschlag der städtischen Planungsabteilung, in Zukunft keinen Schleichverkehr mehr über die Eichstraßenbrücke zuzulassen. „Der Schleichverkehr hat im Wohngebiet nichts verloren. Wenn wir die Eichstraßenbrücke für Öffis, AnrainerInnen, FußgängerInnen und der Radverkehr reservieren, bedeutet das eine deutliche und nachhaltige Entlastung für die Menschen in diesem Stadtteil und mehr Sicherheit für FußgängerInnen und Radverkehr“, stellt Bürgermeister-Kandidatin Martina Berthold abschließend klar.

Hier gibt's die Presseunterlagen als Download

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