Celina Schoibl ausgezeichnet

Gestern –  am Montag den 26. September – hatte ich die einzigartige Gelegenheit, unsere Salzburger Jugend-Kletter-Europameisterin Celina Schoibl für ihre jüngsten Erfolge auszuzeichnen.

Mit Gold im Bouldern, Bronze im Vorstieg und Silber in der Kombination bei der Jugend- und Junioren-Kletter-Europameisterschaft in Längenfeld (Tirol) in der Kategorie U16 avancierte die SSM-Sportlerin in diesem Jahr zur absoluten Zukunftshoffnung im Klettersport. Klettern wurde heuer übrigens ins Programm der olympischen Sportarten aufgenommen.

Als einzige Finalistin kletterte die junge Salzburgerin alle vier Finalboulder bis zum Top! Damit sicherte sie sich ihre erste Goldmedaille bei Europameisterschaften vor der Italienerin Laura Rogora.

Thomas Wörz, Klaus KohlreiterCelina Schoibl, Franz Pospischi und LR Martina Berthold

Im Bild: vl nR Thomas Wörz, Klaus Kohlreiter, unser Champion Celina Schoibl, Franz Pospischi und ich.

SSM– das Salzburger Schulsportmodell – unterstützt junge Talente dabei, ihren sportlichen Traum zu verwirklichen.

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Blumen für unseren Kletter-Champ

Mehr Prävention gegen sexuelle Übergriffe im Sport

Sport bringt Menschen zusammen, er fördert einen gesunden Lebensstil, stärkt junge Persönlichkeiten und bereitet Freude und Erfolgserlebnisse. Im Training werden Kinder und Jugendliche immer wieder auf das Neue motiviert und herausgefordert. In den Nachwuchsteams werden heute schon viele Stars von morgen betreut – von den Schwimmerinnen und Schwimmern bis zu den Fußballerinnen und Fußballern. Dabei werden im Vereinssport intensive Vertrauensverhältnisse aufgebaut, Freundschaften geknüpft. Jugendliche und Trainerinnen bzw. Trainer verbringen viel Zeit miteinander. Gemeinsam werden viele schöne Erfahrungen gemacht.

Wir achten aufeinander zum Download. Das Infoblatt zu  „Wir achten aufeinander!“

Bekannt ist aber auch: Die körperliche, sexuelle und seelische Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen wird überwiegend dort verletzt, wo enge Beziehung, großes Vertrauen und starke Abhängigkeit bestehen. Heute Startet die Initiative „Wir achten aufeinander!“: Mir ist ein offener und sensibler Umgang mit diesem Thema wichtig. Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass manche Kinder und Jugendliche auch verstörende Erfahrungen im Sporttraining machen. Wir müssen klar darüber reden, wenn Grenzen missachtet werde. Als Sportlandesrätin bin ich davon überzeugt, dass eine tabulose und offene Auseinandersetzung mit sexuellen Übergriffen im Sport Sicherheit schafft. Sicherheit für Kinder und Jugendliche, aber auch für Trainerinnen, Trainer und Eltern.

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In der Schnee-Schule mit Marcel, Claudia, Fritz und Matthias

Letzten Freitag am 1. April lud die School On Snow zur diesjährigen Abschlussveranstaltung nach Annaberg. Dort traf ich viele skibegeisterte Kinder und eine lange Liste an prominenten Wintersportlerinnen und Wintersportlern rund um unseren Weltcup-Sieger Marcel Hirscher.

 

School on Snow, in Annaberg, Donnerkogelbahn Bergstation, im Bild v. li: Marcel Hirscher Schirennläufer, LR Martina Berthold,  01.04.2016 Foto: LMZ Franz Neumayr/SB

Neben Marcel Hirscher begrüßte auch die Profi-Snowboarderin Claudia Riegler – hier beim signieren meines Unterarms – die Kinder bei der School on Snow. Die Initiative „Jugend zum Wintersport“ hat Michael Lala vor 4 Jahren ins Leben zu rufen. Heuer konnten rund 1.900 Kinder erfahren, wie viel Spaß es macht, sich im Schnee zu bewegen.

Bei „School on Snow – Jugend zum Wintersport“ konnten Volksschülerinnen und Volksschüler diesen Winter in einem Partnerskigebiet (Saalbach/Hinterglemm, Dachstein West, Flachau, Dürrnberg) kostengünstig in den Skisport schnuppern. Sie erhielten Unterricht von Partnerskischulen, Liftkarte, Verpflegung und bei Bedarf Leihmaterial.

School on Snow, in Annaberg, Donnerkogelbahn Bergstation, im Bild v. li: LR Martina Berthold, Claudia Riegler Snowboarderin,  01.04.2016 Foto: LMZ Franz Neumayr/SB
Eine Unterschrift auf dem Unterarm von Snowboarderin Claudia Riegler  (Foto: LMZ Franz Neumayr/SB)

Es fasziniert mich, wie schnell sich Kinder begeistern können für Bewegung und Spaß im Schnee. Die strahlenden Gesichter der Kinder, wenn sie die ersten Schwünge ziehen oder in neue Wintersportarten hineinschnuppern, zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich danke Organisator Michael Lala und allen Lehrerinnen und Lehrern, die mit ihren Schulklassen an der Aktion teilnehmen, für ihren sportlichen Einsatz. Und danke an Marcel Hirscher, Claudia Riegler, Fritz Strobl und Matthias Lanzinger für die tatkräftige Unterstützung. Schön, wenn sich Vorbilder viel Zeit für den Nachwuchs nehmen.

School on Snow, in Annaberg, Donnerkogelbahn Bergstation, im Bild v. li: Fritz Strobl, Michael Lala Organisator, LR Martina Berthold, Matthias Lanzinger, mit Kindern der VS Aigen,  01.04.2016 Foto: LMZ Franz Neumayr/SB
School on Snow, in Annaberg (Foto: Franz Neumayr/SB)

Gleiche Leistung – Gleiches Preisgeld bei Sportveranstaltungen in Salzburg

Im Jahr 2015 solltes es selbstverständlich sein, dass Frauen und Männer für die gleiche Leistung auch gleich entlohnt werden! Doch nicht nur der „equal pay day“ belehrt uns eines Besseren. Bei einer Sportveranstaltung, die ich im Sommer mit einem Startschuss eröffnen durfte, erhielten die Sportlerinnen weniger Preisgeld als die Männer, die sich den Salzburger Berg hinauf kämpften. Beide habe hart trainiert, ihren Körper ans Limit gebracht, und trotzdem erhält SIE ein Drittel weniger Preisgeld! Ich übernahm die Differenz – unter der Auflage, dass diese Benachteiligung im nächsten Jahr beseitigt wird. Erfreulich ist: Der Veranstalter ließ sich rasch überzeugen und 2015 profitieren die Bergläuferinnen und Mountainbikerinnen in Leogang vom gleichen Preisgeld. Mehr lesen

Antisemitismus und Rassismus haben auch im Sport absolut nichts verloren

Ich bin angesichts der Ausschreitungen beim Spiel in Bischofshofen sehr betroffen. Sport und insbesondere der Fußball leisten eine wichtige Integrationsarbeit. Umso mehr verurteile ich diese Gewalt und Grenzüberschreitungen aufs Schärfste. Trotz der Ausschreitungen in Bischofshofen überwiegen aber die positiven, interkulturellen Aktionen im Sport. Besonders die Casinos Austria Integrationsfußball WM von Erwin Josef Himmelbauer zeigt, wie kultur- und völkerverbindend Sport ist. Und auch Fußballvereine wie der SK Bischofshofen, der Lieferinger SV oder  FC Hallein leisten in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wichtige Integrationsarbeit und überwinden dabei Sprachbarrieren und Kulturunterschiede. Ich danke allen Sportfunktionärinnen und Sportfunktionären für die Arbeit mit dem Fußballnachwuchs, egal welchen Migrationshintergrund die Mädchen und Burschen haben. Ich werde mich weiterhin für nationenverbindende Aktionen und Veranstaltungen einsetzen – Antisemitismus und Rassismus haben auch im Sport absolut nichts verloren!

Ausbau des ULSZ Salzburg/Rif – Zukunftsinvestition in den Sport

Seit Jahren herrscht Platzmangel im Universitäts- und Landesportzentrum (ULSZ) in Salzburg/Rif und wird über den dringend notwendigen Ausbau diskutiert. Die vom Land Salzburg und Bund betriebene Sportstätte ist  über die Landesgrenzen hinweg bekannt und wird jährlich von mehr als 450.000 Sportlerinnen und Sportler genutzt. Trotz schwieriger finanzieller Situation des Landes stelle ich als Sportlandesrätin nun Gelder für die Erweiterung zur Verfügung – eine Zukunftsinvestition in den Sport!

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